So, 26. Oktober 2008

Learning from ... Die koloniale Moderne

mit Marion von Osten (Künstlerin/Kuratorin) und Jesko Fezer (Architekt/Ausstellungsdesigner)

Marion von Osten, in ihrer Arbeit als Künstlerin, Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin stellt Marion von Osten transdisziplinäre Arbeitsmethoden ins Zentrum. Ausstellungs-, Veranstaltungsprojekte, künstlerische und theoretische Arbeiten setzen sich mit post-kolonialen und neo-liberalen Verhältnissen, der Regierung von Mobilität und Subjektivität, sowie der gesellschaftlichen Bedeutung der Kulturproduktion auseinander. Sie war von 1996-98 Kuratorin an der Shedhalle Zürich und organisierte dort Projekte wie „Sex&Space“, „SUPERmarkt“ oder „MoneyNations“, von 2003-2005 künstlerische Leiterin von „Projekt Migration“ mit Kathrin Rhomberg und TRANSIT MIGRATION mit Regina Römhild. Seit 2006 hält sie eine Professur an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zu ihren Publikationen gehören u.a. “Projekt Migration“ (2005) und „Norm der Abweichung“ (2003).


Jesko Fezer ist Architekt, er lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Mitherausgeber des politischen Architekturmagazins „An Architektur“, und Mitbetreiber des thematischen Buchladens „Pro grrl“ sowie der Planungskooperative „ifau und Jesko Fezer“.