Sa, 30. August 2008

Lange Nacht der Museen: Palast der Moderne

Foto: Jan Koehler | Das Haus der Kulturen der Welt

Foto: Jan Koehler | Das Haus der Kulturen der Welt

Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Ermäßigung erhalten bei Vorlage des Ausweises: Schüler und Studenten, Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger, Zivil- und Wehrdienstleistende, Rentner, Behinderte .

Als „Palast der Moderne“ ist die ehemalige Kongresshalle mit Marmor, Bronze, Gärten und Symbol-Dach 1957 in den Tiergarten gestellt worden. Wie janusköpfig die Architekturmoderne ist, macht die Ausstellung über ihre Anfänge in den französischen Kolonien in Nordafrika plastisch. Die Lange Nacht im Haus der Kulturen der Welt vereint neue Einblicke in die Entwicklung heutiger Stadtplanung und Architektur mit Blicken hinter die Kulissen des „Palastes“. Dazu Filmklassiker aus Hollywood und aus dem Maghreb: Live-Musik, visuelle Impressionen, kulinarische Streifzüge.


Programm


18 h – 2 h Ausstellung

In der Wüste der Moderne. Koloniale Planung und danach

Plakate, Fotos, Modelle, Gemälde und Filme zu Masterplänen der Modernierung Algiers, Orans und Casablancas in „Französisch-Nordafrika“, Aufbruch der Architekturmoderne und Befreiungskämpfen Mehr zur Ausstellung...


18 h – 23 h jede halbe Stunde

Fast-Forward-Führungen

30-minütige Einblicke in den Palast bzw. die Ausstellung


18 h – 20 h

Perlenjagd durch die Auster

Kriechkeller, Spiegelteich und Flügeldach

Für Kinder zwischen 8 und 12


18 – 2 h

Filmpalast 1 (Theatersaal)

Architektur der Moderne

Dokumentarfilmprogramm

Ein Haus für die Welt – Kongresshalle Berlin, 1958, 12’

Regie: Th. N. Blomberg

Dokumentation über den Bau der Kongresshalle Berlin

Leben in der Stadt von morgen, 2007, 90’

Regie Marian Engel

Ein Dokumentarfilm zum 50jährigen Jubiläum des Berliner Hansaviertels


18 + 22 h

Filmpalast 2 (Auditorium)

Casablanca,1942, 104’

Regie: Michael Curtiz

Humphrey Bogart und Ingrid Bergman im Fluchtpunkt Marokko

20 + 24 h


18 h – 2 h Palastprojektionen

Bilder und Geschichten aus dem Maghreb

Musicals der 1930-er Jahre, marokkanische Geschichtenerzähler und Video-Autofahrt durch Tanger


Al Halqa - Inmitten der archaischen Kreise (Foyer)

4 Projektionen 4 Monitore

Immaterielles Weltkulturerbe: Halqas

Eine Videoinstallation von Thomas Ladenburger


The Neighborhood Of Sadam

Videomaterial von Irene von Alberti

Die Aufnahmen entstanden in Birrschiffa, einem Neubauviertel in Tanger, auch „Sadams Viertel“ genannt. Bei Ausbruch des Irakkrieges 2003 sahen viele Marokkaner das Ende der Welt nahen oder doch zumindest das Ende aller gültigen Regeln und Gesetze. Sie besetzten das Land in Birrschiffa und fingen an, ohne Baugenehmigungen und Kaufverträge Häuser nach eigenen Bauplänen zu errichten.


18 – 2 h

Hören und Sehen in den Garderoben (Oberes Foyer)

Station 1: Nachts in M’ Hamid: Ein Wüstendorf in Marokko morgens um 4 Uhr.

Station 2: Paul Bowles liest „The Story of Lahcen and Idir“

Station 3: Musik aus dem Maghreb

Station 4: Qsbah (Flöte)

Station 5: Musik aus dem Maghreb

Station 6: Die Märchen des Dr. Goha 1 -4

Station 7: Die Märchen des Dr. Goha 5 - 8

Station 8: Paul Bowles’ Musik


18 – 2 h

Filmdokumente (Unteres Foyer, Ressource –Area)

«Le Temps de L’Urbanisme», 1962, 27’, Regie: Philippe Brunet

«Hollywood sur Nil», 2003, 51’, Regie: Saida Boukhemal

Dia-Projektion

Bilderzyklus: Von der Kongresshalle zum Haus der Kulturen der Welt

In’t Veld präsentiert:

Haus der Kulturen der Welt Schokoladen-Release


21 und 23 h

Performance (Restaurant)

Zur Architektur der Bilder

Luxus Berlin: Super 8-Filmbemalungen mit Musik


22 und 24 Uhr

Live-Musik im Café Global

Sounds Of The Maghreb

Moktar und Freunde: Rai, Chaabi und Chanson

Weltmusik mit Nouri Ben Redjeb

Videoloop Voyage Maroc


18 – 2 h

Neumond-Lounge auf der Dachterrasse

Amerikanische Cocktails und arabische Musicals


Gastronomisches

Marokkanische Mezze im Café Global, französische Gateaux im Restaurant Auster, amerikanische Cocktails auf der Dachterrasse, Schokoladiges von Int’ Veld im Unteren Foyer, Pfefferminztee für alle im Foyer.