Fr., 14. März 2008

Re-Imagining Asia - Konferenz

Keynote: Homi K. Bhabha: ON GLOBAL MEMORY (Engl. mit deutscher Silumtanübersetzung)

Fotografin: Chloe Paul | Homi Bhabha bei einem Vortrag an der University of Melbourne | (c) The University of Melbourne

Fotografin: Chloe Paul | Homi Bhabha bei einem Vortrag an der University of Melbourne | (c) The University of Melbourne

Den Auftakt zur hochkarätig besetzten Konferenz von Re-Imagining Asia gibt die Keynote von Homi K. Bhabha.

Der 1949 in Bombay geborene Harvard-Professor für Anglistik und Amerikanistik ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Theoretiker des postkolonialen Diskurses und Hauptvertreter der „Cultural Studies“. Sein Hauptwerk „Die Verortung der Kultur“ leistet mit dem Konzept der „Hybridität“ einen zentralen Beitrag zur postkolonialen Theorie. Welche Identitäten sind jenseits der Kolonialherrschaft in Zeiten der kulturellen Migration und der fortschreitenden Globalisierung möglich? Bhabhas Forschungsschwerpunkt fragt nach den Bedingungen kultureller Identität jenseits von Volk, Raum, Ethnie und Sprache und sucht diese neu zudefinieren. Bhabhas Wirken ging und geht stets über seine wissenschaftliche Arbeit hinaus, sein gesellschaftliches Engagement wird u.a. in beratenden Funktionen wie beim Weltwirtschaftsforum in Davos und dem „UNESCO Committee on Culture in the Third Millenium“ deutlich.

Tag 1: Keynote | Tag 2: Asiatische Koordinaten - Panel | Tag 3: Kritisches Resümee