Fr, 01. Oktober 2021

Geschichte und Repräsentation: Geschichte in Bewegung

Inschriften auf Türen und Wänden im Erstaufnahmelager für Geflüchtete in Eisenhüttenstadt | Foto: Sebastian Bolesch, 2013

Inschriften auf Türen und Wänden im Erstaufnahmelager für Geflüchtete in Eisenhüttenstadt | Foto: Sebastian Bolesch, 2013

Lässt sich nationale Geschichte erzählen, ohne die Narrative menschlicher Mobilität zu berücksichtigen? Das zweite Panel zum Thema Geschichte und Repräsentation fragt nach der Institutionalisierung von Geschichte.

Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann, die Historikerinnen Ute Frevert und Mirjam Zadoff und der Migrationsforscher Jochen Oltmer diskutieren über historische Verdichtungen, politische Verkürzungen und erinnerungskulturelle Überblendungen in Deutschland nach 1945. Welche politisch-kulturellen Identitätsbildungen wurden befördert, welche historischen Referenzen mit Bedeutung versehen und welche nationalen Selbstverständnisse bestärkt? Welche Geschichten und Erfahrungen gingen dabei verloren?

Moderiert von Stefanie Schüler-Springorum (Historikerin)

Im Anschluss Q&A