Fr., 16. Juli 2021

Twenty-Eight Nights and a Poem

R: Akram Zaatari, Libanon / Frankreich 2015, 105 min | Vorfilm: Rabbit's Moon, 7 min

Twenty-Eight Nights and a Poem (Film-Still)

Twenty-Eight Nights and a Poem (Film-Still)

Twenty-Eight Nights and a Poem

Akram Zaataris Film Twenty-Eight Nights and a Poem dreht sich um die Arbeit des Fotografen Hashem el Madani. Seit 50 Jahren führt el Madani ein Porträtstudio in Libanon. Er öffnete es, nachdem er jahrelang Menschen vor ihren Läden, auf Plätzen oder am Strand fotografiert hatte – ihrem Wunsch folgend, sich selbst ins Bild zu setzen. Der Film springt zwischen der südlibanesischen Stadt Saïda und Beirut und verknüpft dabei Aufnahmen in el Madanis Studio und in der Arab Image Foundation – ein Bildarchiv, das mittlerweile den größten Teil von el Madanis Fotografien beherbergt. Auf diese Weise folgt Zaatari den Veränderungen von Ort, Status und Funktion fotografischer Praxis und der Archivierung durch analoge und digitale Mittel.

Vorfilm:

Rabbit's Moon

R: Kenneth Anger, USA 1950/1978, 7 min
„Ein mondsüchtiger Traum, der die klassische Pantomime-Gestalt des Pierrot verwendet, zusammen mit einer prunkvollen, verzauberten magischen Laterne.“ (Kenneth Anger)