Fr., 16. Juli 2021

Jens Friebe, Ozan Ata Canani

Mit Lesungen von Kuku Schrapnell und Elisa Aseva

Jens Friebe | © Max Zerrahn

Jens Friebe | © Max Zerrahn

20h Kuku Schrapnell und Elisa Aseva
20.20h Jens Friebe
21h Kuku Schrapnell und Elisa Aseva
21.20h Ozan Ata Canani

Kuratiert von Jens Friebe

Jens Friebe

Jens Friebe ist ein Mann mit einer Gitarre, der keine Mann-mit-Gitarre-Musik macht. Zuletzt rief er der Welt auf dem gleichnamigen Album die Worte „Fuck Penetration“ zu und das hallt noch lange nach. Ob im klassischen Rockformat wie auch mit Disco- und Boogie-Nummern nutzt der Schriftsteller und Journalist seine Songs als Grundlage, um darauf sozialpolitische Themen zu verhandeln und den Status Quo infrage zu stellen. Friebes Musik nimmt die Gegenwart aufs Korn, um Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.

Ozan Ata Canani | © Frederike Wetzels

Ozan Ata Canani | © Frederike Wetzels

Ozan Ata Canani

Ata Canani war ein Teenager, als er den wohl wichtigsten Song über die Situation türkischer „Gastarbeiter*innen“ überhaupt schrieb. „Deutsche Freunde“ formulierte eine ebenso bissige wie beschwingte Kritik an bundesrepublikanischen Zuständen. Dass der Ozan („Dichter“) Jahrzehnte später wieder zur elektrifizierten Saz greift und sein verspätetes Debütalbum Warte, mein Land, warte zum 60. Jubiläum des sogenannten Anwerbeabkommens zwischen der BRD und der Türkei veröffentlicht, ist als Denkzettel zu verstehen: Jetzt gilt es, zuzuhören!

Außerdem: Lesungen von Kuku Schrapnell und Elisa Aseva