Sa, 20. März 2021

European Culture of Resistance against Fascisms

Das heutige Europa entstand als Projekt des Widerstandes gegen die Faschismen der Vergangenheit. In Workshops und einem Vortrag erforschen junge Menschen zusammen mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Kultur- und Bildungsexpert*innen künstlerische Formen der Faschismusbekämpfung als Möglichkeiten der Verwirklichung einer (europäischen) Gemeinschaft.

Wie können sich künstlerische und kuratorische Praxen rassistischem Gedankengut entgegenstellen? Kann der Erdboden Gegenerinnerungen speichern? Könnte eine antirassistische und antisexistische Gamingkultur die Diversität der europäischen Gemeinschaft fördern? Wie sieht Menschenrechtsbildung aus? Diese Fragen umkreisen vier thematische Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene: Arts of Resistance, Communities of Resistance, Digital Resistance, Education of Resistance. Workshopteilnehmer*innen können außerdem Präsentationen und Diskussionen von Teilnehmenden des Pilotprojekts Art Works! European Culture of Resistance and Liberation beiwohnen. Sie sprechen über künstlerische Arbeiten, die sie ausgehend von Widerstandsliedern, Gedichten und Graffiti aus den Jahren 1939 bis 1945 entwickelten – und darüber, was sich von historischen Widerstandskämpfer*innen für das Hier und Jetzt lernen lässt. In einem öffentlichen Gespräch geben der Künstler Jonathan Horowitz und der Fotograf Wolfgang Tillmans Einblicke Einblick in ihre künstlerische und kuratorische Arbeit. Ausgehend von Horowitz’ Ausstellung We Fight to Build a Free World! im Jewish Museum in New York sprechen sie über das Potenzial der Kunst, Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen.

Workshops mit Barbara Staudinger & Sebastian Cichocki (Arts of Resistance); Galia Bar-Or & Milica Tomic (Communities of Resistance); Total Refusal: Digital Disarmament Movement & Keinen Pixel den Faschisten! (Digital Resistance); Jean-Philippe Restoueix, Roman Fröhlich, Katja Pratschke & Active Bystander Company (Education of Resistance)

Durchgeführt von der Stiftung Between Bridges, in Kooperation mit HASENHERZ Wien, Stiftung wannseeFORUM Berlin und der Universität für angewandte Kunst Wien