Mo, 26. Oktober 2020

Eröffnung: Screeningprogramm

Mit Tia-Simone Gardner, Beate Geissler & Oliver Sann, Anna Van Voorhis, Moderation: Ego Ahaiwe Sowinski

Die ganze Woche über runden Screenings und Gespräche mit Künstler*innen die Abendveranstaltungen ab und werfen Schlaglichter auf eine Vielzahl künstlerischer Verfahrensweisen. Den Beginn macht eine Diskussion zu zwei Beiträgen zu verschiedenen Forschungspraktiken, die sich mit der Aktivierung und Archivierung von im Körper verankerten Beziehungen zu Materialitäten und Identitäten auseinandersetzen.

20.30h
There’s Something in the Water / The Un-Vessel
Screening, Künstler*innengespräch
mit Tia-Simone Gardner, Anna Van Voorhis, Moderation: Ego Ahaiwe Sowinski

Die Beiträge der Künstlerin Tia-Simone Gardner, There’s Something in the Water und The Un-Vessel (mit Anna Van Voorhis) untersuchen historische Nutzungsformen von Land und Wasser, in denen lokale Materialien Menschen und Landschaft in Beziehung setzen. Mit diesem Fokus werden in beiden Arbeiten die komplexen Zusammenhänge zwischen US-amerikanischen Wasserstraßen, Kolonialismus, Migration und Handel erforscht.

21h
Hopium Economy
Performance, Künstler*innengespräch
mit Beate Geissler & Oliver Sann, Moderation: Ego Ahaiwe Sowinski

Ausgehend von der gegenwärtigen Opioid-Krise in den USA entwickeln die Künstler*innen Beate Geissler und Oliver Sann in ihrer Performance Hopium Economy eine Geschichte der Abhängigkeit, in der Industrie, Ökologie und Aufstiegshoffnung zusammengeführt werden.