Video: Vorträge, Diskussion

#CommunityBuilding

Mit Tania Bruguera, Chantal Mouffe, Saskia Sassen, Richard Sennett u.a., moderiert von Juliana Rabelo

Fr 10.12.2021
Fr 10.12.2021
Online
19h
Auf Englisch und Spanisch

Kostenfrei
Foto: Juan Pablo Estrada, 2013

Als relationale Wesen sind Menschen immer schon Teil verschiedener gemeinschaftlicher Zusammenhänge. Wie aber konstituieren sich Gemeinschaften und wie bestehen sie fort, wenn das gesellschaftliche Leben von politischer Ideologie, technologischer Überwachung und staatlicher Bildung determiniert wird? Wie können kontinuierliche Care-Arbeit und widerständiges Handeln zu einer kollektiven Praxis werden? Wie lassen sich gemeinschaftliche Strukturen erschaffen, die sowohl Unterschiede und Antagonismen zulassen als auch Austausch ermöglichen? Für diese Ausgabe der New Alphabet School kollaboriert das HKW mit dem Institute of Artivism Hannah Arendt in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Das gemeinsame Projekt bringt Künstler*innen, Aktivist*innen, Forscher*innen und die Öffentlichkeit im digitalen Raum zusammen. Der Fokus liegt dabei auf Praktiken, die Formen der Selbstorganisation und öffentliche Diskurse konstituieren und friedlichen Widerstand leisten. Wie können sich Kollektive für verbürgte Rechte einsetzen, wenn diese in der Realität zunehmend beschnitten werden?

Tania Brugera spricht über Art as Activism, gefolgt von Chantal Mouffe mit dem Vortrag Agonistic Public Spaces and Artistic Practices und Saskia Sassen, die über Cutting Across Knowledge-Silosspricht. Auf Richard Sennett’s Beitrag zu Stage and State folgt eine von Juliana Rabelo moderierte Diskussion der vier Vortragenden zum Thema Kunst und Politik.

Kuratiert in Zusammenarbeit mit Juliana Rabelo, Tania Bruguera und Camila Lobón

Spanische Version