Do, 16. Januar 2020

#3 Coding

Mit Sarah Sharma, Felix Stalder

Surveyor, Color Pencil, Archival Pigment Prints 2013 | © Rohini Devasher

Surveyor, Color Pencil, Archival Pigment Prints 2013 | © Rohini Devasher

Tag 1 | Tag 2 & 3

Sind Metaphern von Intelligenz, Lernen und Sprache in Bezug auf Anwendungen Künstlicher Intelligenz wirklich angemessen? Können sprachliche Äußerungen, die auf Trainingssets basieren, Infrastrukturen für Menschen als denkende und sich mitteilende Wesen schaffen? Einige grundlegende Bedenken treten wiederholt auf: das Fehlen intelligenter Daten sowie die scheinbare Unmöglichkeit skalierbarer Datenerfassung, mangelnder Schutz der Privatsphäre, Sicherheit und die Abwesenheit formaler Vorschriften zur Datenanonymisierung. Um konstruktiv auf eine ethische, KI-basierte Zukunft auf globaler wie nationaler Ebene hinzuarbeiten, ist ein transdisziplinärer und kooperativer Ansatz für nachhaltige Entwicklungen im öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft entscheidend.

Im Rahmen des öffentlichen Programms setzen sich die Kulturtheoretiker*innen Sarah Sharma und Felix Stalder mit Fragen nach Datenverarbeitung und -schutz sowie Sicherheit und digitalen Infrastrukturen in Zeiten der Globalisierung auseinander. Als eine der größten „digitalen Ökonomien” steht Indien aktuell am Scheideweg zwischen staatlicher Kontrolle digitaler Infrastrukturen und einer nachhaltigen, sozial geteilten digitalen Wirtschaft – zwei Entwicklungslinien, die es genauer zu untersuchen lohnt.

Tag 1 | Tag 2 & 3

In Kooperation mit dem Goethe-Institut Neu-Delhi