So, 08. September 2019

30 Jahre HKW

Kongresshalle, heute Haus der Kulturen der Welt, 1989 | Landesarchiv Berlin/Foto: Hans Scherhaufer

Kongresshalle, heute Haus der Kulturen der Welt, 1989 | Landesarchiv Berlin/Foto: Hans Scherhaufer

Umbrüche, innere wie äußere, ideelle wie substanzielle, prägen die Geschichte des HKW. Das 1958 als Kongresshalle eröffnete Gebäude sollte ein Manifest für die Freiheit des Gedankens und des Ausdrucks im Kontext des Kalten Krieges formulieren. Seit 1989 hat sich das Haus der Kulturen der Welt mit seinem geflügelten Dach in die Berliner Kultur- und Stadtlandschaft eingeschrieben.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums und im Rahmen des Tags des offenen Denkmals® ermöglicht ein Vermittlungsprogramm die ikonische Architektur des HKW zu erleben. Expert*innen und Mitarbeiter*innen bieten Führungen durch die „schwangere Auster“ auf Deutsch, Englisch und Arabisch an für Neulinge, Durchreisende, Alteingesessene und Familien. Des Weiteren wird eine Tastführung das Haus für blinde wie auch sehende Besucher*innen gleichermaßen erfahrbar machen.

12h
من قاعة مؤتمرات إلى بيت الثقافات العالمية
القيادة في اللغة العربية
Führung auf Arabisch mit Lama El-Khatib

13.30h
Tastführung für Gäste mit und ohne Sehbehinderung
Silja Korn und Ariane Pauls

14.30h
Return of the Modern Age
Führung auf Englisch mit Andromachi Marinou-Strohm

16h
Das Haus, das lebt
Familienführung mit Ariane Pauls

16.30h
Die Kongresshalle im Tiergarten: Architektur als ideologisches Trägermedium damals, heute und morgen
Architekturkollektiv c/o now

17.30h
Symbol, Tragödie, Farce – Happy End: Die bewegte Architektur der West-Berliner Kongresshalle
Steffen de Rudder

18h
Von der Kongresshalle zum HKW
Alexandra Engel