Fr, 16. November 2018

Topologie der Immersion

Catherine Robinson (BBC) und Paul Oomen (4DSOUND):
Radiophonic Spaces macht die Veränderung der Hörgewohnheiten durch das Radio nachvollziehbar. Dabei wird klar, dass die technischen Rahmenbedingungen von Radiophonic Spaces selbst gewisse Spielregeln definieren, die das Erleben des akustischen Archivs begleiten. Die Beziehung zu Sender und Empfänger, aber auch die Definition der Radiophonie ist in Bewegung und wird von neuen technischen Möglichkeiten erweitert und hinterfragt. Spatial Sound, Virtual Reality, binaurale Aufnahme- und Wiedergabetechniken, aber auch neuronale Netzwerke und Deep Learning – die Kulturtechniken des Hörens könnten sich in den nächsten Jahren ähnlich drastisch verändern, wie vor 100 Jahren, als das Radio seinen Siegeszug antrat.