Fr, 09. November 2018

Ein Abend zu Kunst und Politik, Spiel und Ernst

Ohne Titel, Zielscheibencollage aus der Ausstellung Destruktion af RSG-6 in der Galerie Exi Odense Dänemark 1963, Courtesy Private Collection

Ohne Titel, Zielscheibencollage aus der Ausstellung Destruktion af RSG-6 in der Galerie Exi Odense Dänemark 1963, Courtesy Private Collection

Die Ausstellung The Most Dangerous Game. Der Weg der Situationistischen Internationale in den Mai 68 bietet Anlass, die Grauzonen zwischen Kunst und Politik, Spiel und Ernst auszuleuchten: Wie weit geht die Kunstfreiheit im politischen Feld? Eignet sich das Spiel als subversive Technik zum Lancieren ernster Themen? Sollte Politik einen künstlerischen Anspruch haben? Was passiert, wenn sich Künstler*innen Methoden der Propaganda bedienen? Geladene Gäste spielen diese und andere Fragen vor und mit dem Publikum durch. Außerdem lädt das Künstler*innen-Netzwerk Invisible Playground Besucher*innen ein zu einer Intervention mit Urban-Gaming-Parcours im und ums HKW.

Die Ausstellung ist bis 23h geöffnet. In der Ausstellungshalle stehen Studierende der Kulturwissenschaft der Universität Potsdam als Dialogpartner*innen zur Verfügung.

Programm

Bis 23h: verlängerte Öffnungszeiten der Ausstellung The Most Dangerous Game. Der Weg der Situationistischen Internationale in den Mai 68

18h: Künstlerische Intervention mit Invisible Playground (Urban–Gaming-Parcours für max. 30 Personen)

20h: Talk (auf Englisch)
Mit Cesy Leonard (Künstlerin, Filmemacherin, Chefin des Planungsstabs des Zentrums für Politische Schönheit), Dmitry Vilensky (Künstler, Schriftsteller, Mitgründer des Künstler*innenkollektivs Chto Delat?), Vincent Meessen (Künstler, Autor), Mirjam Schaub (Philosophin, Journalistin); Moderation: Petra Stegmann

22h: Künstlerische Intervention mit Invisible Playground (Urban-Gaming-Parcours für max. 30 Personen)