So, 27. Mai 2018

Gespräch

Mit Jenny Nachtigall & Charles W. Haxthausen, Moderation: Kerstin Stakemeier

Charles W . Haxthausen ist emeritierter Robert Sterling Clark Professor of Art History am Williams College, USA . Er hat zahlreiche Artikel zur modernen und zeitgenössischen Kunst sowie Kunstkritiken mit Schwerpunkt auf Deutschland verfasst. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Berlin: Culture and Metropolis (1990, mit Heidrun Suhr), The Two Art Histories: The Museum and the University (2002), sowie Sol LeWitt: The Well-Tempered Grid (2012). Seine Übersetzungen ausgewählter Kritiken von Carl Einstein erscheinen unter dem Titel A Mythology of Forms im Frühjahr 2019.

Jenny Nachtigall lehrt am Institut für Philosophie und Ästhetische Theorie der Akademie der Künste München. 2016 schloss sie ihr Studium mit der Dissertation Beyond Modernism. Form as Contradiction in Berlin Dada am University College London ab. Sie arbeitet derzeit zu den Nachleben des Vitalismus in moderner und zeitgenössischer Kunst und Theorie. Zuletzt erschienen: Realism after Fetishism (2018 hrsg. v. Veronika Thanner, Joseph Vogl, Dorothea Walzer) und Klassensprachen – Written Praxis, (2017, mit Manuela Ammer et al.). Sie schreibt u. a. für Texte zur Kunst und Artforum.

Kerstin Stakemeier ist Professorin für Kunsttheorie und -vermittlung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sie ist Herausgeberin von u. a. Painting - The Implicit Horizon (2012, mit Avigail Moss), Macht des Materials/Politik der Materialität (2014, mit Susanne Witzgall) und Klassensprachen – Written Praxis (2017, mit Manuela Ammer et al.), einem Magazinprojekt mit gleichnamigen Ausstellungen im district Berlin und Kunstverein Düsseldorf. 2016 erschien Reproducing Autonomy (mit Marina Vishmidt), 2017 Entgrenzter Formalismus. Verfahren einer antimodernen Ästhetik.

Teil der Konferenz Tiefenzeit und Krise, ca. 1930