Sa, 26. Mai 2018

Gespräch

Mit Joyce S. Cheng & Sylvester Okwunodu Ogbechie, Moderation: Irene Albers

Joyce S. Cheng ist Assistenzprofessorin für moderne europäische Kunst am Department of the History of Art and Architecture der Universität Oregon. Thema ihrer Vorlesungen und Seminare ist die europäische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Ihre Spezialgebiete sind bildende Kunst, Poetik, ästhetische Theorien sowie Kultur- und Geistesgeschichte der Zwischenkriegszeit. Sie hat Artikel und Bücher über Symbolismus, Dada, Surrealismus und die Kunsttheorien von Carl Einstein veröffentlicht. Zurzeit vollendet sie einen Essay über die Figur der Maske in der Kunsttheorie und -praxis des Surrealismus.

Sylvester Okwunodu Ogbechie ist Professor für Kunstgeschichte und Visual Cultures of Global Africa an der Universität von California, Santa Barbara. Er publizierte über den nigerianischen Modernisten Ben Enwonwu (2008) und zur Sammlung der Femi Akinsanya African Art Collection (2011). Er ist Herausgeber von Artists of Nigeria (2012) und Gründer von Critical Interventions: Journal of African Art History and Visual Culture. Ogbechie erhielt Fellowships, Stipendien und Preise der Rockefeller Stiftung, des Getty Research Institute und des Institute for International Education. Seine Forschungsinteressen umfassen zeitgenössische Kunst, Kulturinformatik und das kulturelle Erbe Afrikas und der afrikanischen Diaspora im Zeitalter der Globalisierung.

Irene Albers ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Beziehungen zwischen Literatur und Fotografie, die Verkörperung von Emotionen in der romanischen Novellistik und das Verhältnis von Literatur und Ethnologie im Umfeld des Surrealismus und des Collège de sociologie, speziell bei Michel Leiris. Sie ist u. a. Herausgeberin der deutschen Übersetzung des Collège de sociologie 1937–1939 (2012, mit Stephan Moebius) und des Bandes Animismus – Revisionen der Moderne (2012, mit Anselm Franke). 2018 erscheint Der diskrete Charme der Anthropologie – Michel Leiris’ ethnologische Poetik.

Teil der Konferenz Tiefenzeit und Krise, ca. 1930