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Sa, 26. Mai 2018

Gespräch

Mit Sven Lütticken & Maria Stavrinaki, Moderation: Jenny Nachtigall

Sven Lütticken unterrichtet Kunstgeschichte an der Vrije Universiteit, Amsterdam und Theorie am Dutch Art Institute (DAI) in Arnhem. Er studierte an der Vrije Universiteit und der Freien Universität Berlin. Er publiziert regelmäßig in Zeitschriften und Magazinen wie New Left Review, Texte zur Kunst, e-flux journal, Grey Room oder Afterall und beteiligt sich an Katalogen und Ausstellungen als Autor und Gastkurator. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Secret Publicity: Essays on Contemporary Art (2006), Idols of the Market: Modern Iconoclasm and the Fundamentalist Spectacle (2009), History in Motion: Time in the Age of the Moving Image (2013) und Cultural Revolution: Aesthetic Practice after Autonomy (2017).

Maria Stavrinaki ist Assistenzprofessorin für Geschichte und Theorie zeitgenössischer Kunst an der Université Paris I – Panthéon-Sorbonne. Sie forscht zum Verhältnis von Kunst, Humanwissenschaften und Politik. Zu ihren neueren Veröffentlichungen zählen Dada Presentism: An Essay on Art and History (2016), sowie Bücher zu den künstlerischen Avantgarden in Deutschland und Carl Einstein. Sie arbeitet zurzeit an einem Buch über die prähistorische Moderne und ist Ko-Kuratorin einer Ausstellung zum selben Thema am Pariser Centre Pompidou (2019).

Jenny Nachtigall lehrt am Institut für Philosophie und Ästhetische Theorie der Akademie der Künste München. 2016 schloss sie ihr Studium mit der Dissertation Beyond Modernism. Form as Contradiction in Berlin Dada am University College London ab. Sie arbeitet derzeit zu den Nachleben des Vitalismus in moderner und zeitgenössischer Kunst und Theorie. Zuletzt erschienen: Realism after Fetishism (2018 hrsg. v. Veronika Thanner, Joseph Vogl, Dorothea Walzer) und Klassensprachen – Written Praxis, (2017, mit Manuela Ammer et al.). Sie schreibt u. a. für Texte zur Kunst und Artforum.

Teil der Konferenz Tiefenzeit und Krise, ca. 1930