Do 14.06. – Di 17.07. Verkehrseinschränkungen rund um das HKW. Mehr

Fr, 29. Juni 2018

Sergei Eisenstein – Screening und Talk

Mit Elena Vogman, Marie Rebecchi und Tom Holert

Sergei Eisenstein, ¡Que viva Mexico!, 1931–1932, Film, 6–8 min. Courtesy Gosfilmofond, Moskau. | © Gosfilmofond, Moskau

Sergei Eisenstein, ¡Que viva Mexico!, 1931–1932, Film, 6–8 min. Courtesy Gosfilmofond, Moskau. | © Gosfilmofond, Moskau

Zwischen 1930 und 1932 widmete sich Eisenstein seinem Film Que viva Mexico! Das Projekt blieb unvollendet, doch der Regisseur hinterließ fast vierzig Stunden Material. Im Laufe der Jahre wurde die Produktion immer wieder aufgegriffen. Zu den wichtigsten Bearbeitungen zählt Jay Leydas Film aus dem Jahr 1955: Der frühere Eisenstein-Schüler realisierte Eisenstein’s Mexican Film: Episodes for Study mit einer Spieldauer von 225 Minuten. Der „anachronistische Synkretismus“ der mexikanischen Kultur vermittelt sich hier ein weiteres Mal in den ekstatischen, von zirkulären, repetitiven Rhythmen markierten Tänzen der Zeremonien zu Ehren der Jungfrau Maria.

In einem einstündigen Screening sind Fragmente der Version Leydas zu sehen, begleitet von einer mehrsprachigen Lesung (Englisch, Deutsch, Russisch, Französisch) der unveröffentlichten mexikanischen Tagebücher Eisensteins.

Im Rahmen der Neolithischen Nächte ist die Ausstellung an diesem Abend bis Mitternacht geöffnet.

Ab 21h: Buchpräsentationen mit Tom Holert, Irene Albers, Elena Vogman u. a.