So, 29. April 2018

Wie „europäisch“ ist die Kunst der Moderne?

Führung mit Julia Grosse, Peggy Piesche

Julia Grosse ist Mitherausgeberin und Chefredakteurin des Kunstmagazins Contemporary And (C&). Sie studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum und arbeitete im Anschluss als Kulturredakteurin beim Springer Verlag. Bis 2013 war sie in London tätig als Kolumnistin für die taz und Kunstkorrespondentin für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, AD Magazine, SZ Magazin sowie die Süddeutsche Zeitung. 2010 publizierte Grosse Don’t get me wrong, ein Handbuch, dass die vielen Ebenen globaler Missverständnisse durch Gesten adressiert und als Buch der Woche bei CNN ausgezeichnet wurde. Ihre jüngste Veröffentlichung I am built inside you erschien im April 2017 bei Sternberg Press. Im März erschien ihr Buch Ein Leben lang bei Hoffmann und Campe. Julia Grosse lebt und arbeitet seit 2013 in Berlin.

Peggy Piesche ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie publizierte zu Rassifizierungen, Kolonialgeschichte und kollektiver Erinnerung. Piesche ist u. a. Mitherausgeberin von Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland (2005) und „Euer Schweigen schützt Euch nicht.“ Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland (2012). Nach Lehrtätigkeiten an der Universität Utrecht sowie am Vassar und Hamilton College in New York arbeitete sie an der Academy of Advanced African Studies der Universität Bayreuth mit dem Forschungsschwerpunkt Zukunftskonzeptionen in Afrika und der Diaspora. Sie ist außerdem seit 1990 in der Schwarzen (deutschen Bewegung) aktiv, Mitfrau bei ADEFRA e.V. (Schwarze Frauen in Deutschland) und Vorstandsmitglied der Association for the Study of the Worldwide African Diaspora.