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Sa, 20. Januar 2018

Constantin Katsakioris: The Soviet Union and Africa: The Forgotten Chapter of Educational Aid, 1950s–1991

Ein Student im vorbereitenden Russischsprachkurs. Courtesy of the Central State Archives of Supreme Bodies of Power and Government of Ukraine (TsDAVO)

Ein Student im vorbereitenden Russischsprachkurs. Courtesy of the Central State Archives of Supreme Bodies of Power and Government of Ukraine (TsDAVO)

In den späten 1950er Jahren entschied die Sowjetunion, ihre politischen und kulturellen Verbindungen ins subsaharische Afrika zu stärken, indem sie Stipendien an afrikanische Studierende vergab und sie zum Studium nach Moskau einlud. Dieses kulturpolitische Programm wurde umgehend in die Tat umgesetzt. In seinem Vortrag diskutiert Katsakioris, welchen Einfluss die sowjetische Bildungshilfe auf den afrikanischen Kontinent hatte. Er argumentiert, dass das sowjetische Programm große, direkt und indirekt spürbare Auswirkungen hatte, da es zur „Sowjetisierung“ einiger afrikanischer Länder beitrug.

Constantin Katsakioris ist als Postdoktorand an der Bayreuth Academy of Advanced African Studies und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris tätig. Seine wissenschaftlichen Artikel sind in Kritika: Explorations in Russian and Eurasian History, im Journal of Modern European History sowie in Cahiers du Monde russe und Cahiers d’Études africaines erschienen. Derzeit arbeitet er an der Fertigstellung seiner ersten Monografie mit dem Titel Soviet Lessons: The Education of African and Arab Students in the USSR during the Cold War.