Sa, 16. Dezember 2017

Clare Davies: Eine durch Kunst geeinte Welt: Abby Weed Grey und die Parapolitik nicht-westlicher Kunst in den 1960er und 1970er Jahren

In ihrem Vortrag untersucht Davies, wie die amerikanische Kunstsammlerin Abby Weed Grey zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten und Südasien föderte und in den 1960er und 1970er Jahren in den USA und international bekannt machte. Mit 700 bedeutenden Werken nicht-westlicher Kunst, die Grey im Laufe der Jahre sammelte, half sie eine Reihe internationaler Sammelausstellungen zu organisieren, darunter Fourteen Contemporary Iranians (1962–65), Turkish Art Today (1966–70) und Communication through Art (1964). Diese drei Ausstellungen wurden jeweils zeitgleich in Istanbul, Teheran und Lahore eröffnet. Außerdem förderte sie die amerikanische Sektion der India Triennial of Contemporary World Art (1968). Die 1972 eröffnete Ausstellung One World Through Art stellte über 1000 Werke aus Greys Sammlung aus und wurde in den Minnesota State Fair Grounds gezeigt. Davies untersucht, auf welchen Wegen Grey die amerikanische Beteiligung am parapolitischen künstlerischen Austausch in der Ära des Kalten Kriegs mitbestimmte.

Im Rahmen der Konferenz Freedom in the Bush of Ghosts