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Sa, 25. März 2017

Migration - Unruly Thinking

Mit Bernd Kasparek, Ramzi Kassem, Brigitta Kuster, Sandro Mezzadra, Kim Rygiel, Isabelle Saint-Saëns und Zoran Terzić

Zur Migration wurde in den vergangenen Jahrzehnten umfassend geforscht und viel diskutiert – es ist höchste Zeit, jetzt radikale Setzungen vorzunehmen. 1997 hat Étienne Balibar schon einmal darüber gesprochen, was „wir“ dem Kampf der Sans Papiers, der Menschen ohne Papiere schuldig sind. Heute, 20 Jahre später, werden die Kämpfe der Geflüchteten erneut als etwas verstanden, das unsere politische Landschaft grundlegend verändert. Ausgehend von den bereits geführten Diskussionen zur Migration entwickeln die Teilnehmer*innen zentrale Ideen und Argumente: Sie beschäftigen sich mit „mobile undercommons“, der Umgestaltung von Bürgerschaft, neuen politischen Subjektivitäten und nicht zuletzt der Migration als unabdingbarem Recht. Es geht darum, jenseits eines rein analytischen Rahmens andere Zukunftschancen vorstellbar zu machen und ein anderes Denken mit und durch Migration zu ermöglichen.

Die Diskussion mit Teilnehmer*innen und Publikum wird von Nanna Heidenreich und Brigitta Kuster moderiert.