Sa, 09. Juli 2016

Elkin Robinson | Guayo Cedeño

Elkin Robinson | © Promo/Flickr

Elkin Robinson | © Promo/Flickr

Vor der Küste Nicaraguas liegen die Inseln San Andrés und Providencia, die lange Zeit vor allem als Piratenversteck dienten. Heute gehören sie zwar zu Kolumbien, doch sprechen ihre Bewohner*innen kaum Spanisch, sondern englischbasiertes Kreol. Hier hat sich eine ganz eigene Musik entwickelt, die Einflüsse von Calypso, Mento, Reggae und Zouk erkennen lässt. Seit seinem gefeierten Debütalbum vor zwei Jahren trägt Elkin Robinson den Sound und die Geschichte der kleinen Inseln in die Welt: auf der akustischen und der E-Gitarre, traditionellen Instrumenten wie dem berüchtigten Pferdekieferknochen oder der Waschbottichtrommel begeistert er mit einer frischen Mischung tanzbarer karibischer Rhythmen und einer großen Menge mitreißendem Charme.

Guayo Cedeno | © Katia Paradis

Guayo Cedeno | © Katia Paradis

Guayo Cedeño

Flirrender Surf-Jazz aus Honduras: Guayo Cedeño ist einer der bedeutendsten Gitarristen Mittelamerikas. Nach Zusammenarbeit mit Stars der belizischen Garifuna-Musik wie Andy Palacio und Aurelio Martinez wandte Cedeño sich der Musik seiner Kindheit zu: In den 1970ern wuchs er mit den Konzerten seines Vaters auf, dem Gitarristen von Honduras’ legendärer Beatband Los Robbins. Als Solokünstler aktualisiert Cedeño die Boogie-Shuffle-Rhythmen mit seinem geradezu ekstatischen E-Gitarrenspiel, das an die Virtuosität des Slide-Gitarristen Ry Cooder oder an den verwegenen Wüstensound von Calexico erinnert, und einem ebenso komplexen wie beschwingten, auf jeden Fall betörenden Spiel mit dem Rhythmus.

www.guayocedeno.com