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Sa, 19. März 2016

Grenzen: den Kanon halluzinieren

Mit Nida Ghouse, Malak Helmy, Ho Tzu Nyen, Tom Holert und Luis Jacob; Moderiert von Anselm Franke und Paz Guevara

Spekulation und Imagination: Wie lässt sich Kanon-Architektur zu ihrem anarchischen Außen hin öffnen? Wie den unheimlichen Ontologien der kolonialen Moderne begegnen?

Tom Holert legt Carl Einsteins Gedanken zum „halluzinatorischen Aspekt“ der Kunst dar: dessen Widerstand gegen die kapitalistische Moderne und wie er den Boden für neue Kanon-Entwürfe bereitet; Luis Jacob diskutiert, wie sich Herrschaft und Autorität in der kolonialen und postkolonialen Gegenwart Kanadas konstituieren; Nida Ghouse und Malak Helmy präsentieren Emotional Architecture und eine Choreografie für ein brennendes Gebäude; Ho Tzu Nyen zeigt T for Tiger: T for Theodolite: über Schattentheater, Büffelhaut, Tigerwerden und die Hydra der Sträflingsarbeit.