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Sa, 24. Oktober 2015

Inequality and the Commodification of Housing

Mit David Madden (LSE)

Die Kommodifizierung des Wohnungswesens ist ein Prozess, bei dem gesellschaftliche Funktionen des Wohnens dem kommerziellen Wert von Immobilien untergeordnet werden. In der Vergangenheit hat die Kommodifizierung Wachstums- und Schrumpfungsphasen durchgemacht. Zurzeit befinden wir uns in einer Ära der Hyper-Kommodifizierung, in der diese Entwicklung ganz neue Formen und Größenordnungen annimmt.

David Madden erörtert die Ursachen und Folgen dieser Hyper-Kommmodifizierung im Wohnungswesen und argumentiert insbesondere, dass sie die Auswirkungen wirtschaftlicher Ungleichheit verschärft. Strategien, die das Wohnungsproblem lösen wollen, indem sie die Kommerzialisierung weiter vorantreiben, sind demnach zum Scheitern verurteilt. Um mit diesen Problemen umgehen zu können, müssen nach Madden im Gegenteil neue Strategien zur Entkommodifizierung des Wohnens ausgearbeitet werden.