Do, 03. September 2015

Hans-Joachim Roedelius mit dem Chor der Kulturen der Welt, Arnold Kasar, Tim Story, Lukas Lauermann, Christopher Chaplin und Stefan Schneider

Hans-Joachim Roedelius und Stefan Schneider | © Peter Stumpf

Hans-Joachim Roedelius und Stefan Schneider | © Peter Stumpf

Chor der Kulturen der Welt: „Mein teurer Heiland“
Roedelius: Piano Solo
Arnold Kasar & Roedelius
Tim Story mit Lukas Lauermann & Roedelius
Christopher Chaplin & Roedelius
Schneider: „Tiden“ & Roedelius
Visuals by Luma Launisch

Im Dialog oder im spielerischen Gefecht – Hans-Joachim Roedelius strickt gern an gemeinsamen musikalischen Erzählungen: Erstmals begegnet er Arnold Kasar, dessen Alben zwischen Jazz und Electronica Cluster-Klänge wiederaufrufen. Er teilt die Bühne mit dem langjährigen Kooperationspartner Tim Story, der seit Anfang der 1980er Jahre seine düstere „21st Century Chamber Musique“ veröffentlicht, und trifft neuere Freunde wieder: den britischen Pianisten Christopher Chaplin und Stefan Schneider für eine Live-Interpretation ihres gemeinsamen Albums „Tiden“ von 2013. Einer der Ahnen der Familie Roedelius ist der Kantor Johann Christian Roedelius. Seine Kantate aus der Zeit um 1730 – zeitgenössisch interpretiert – leitet das Programm ein.

Zu den Biografien

Statements zu Roedelius

Barbara Morgenstern (Chor der Kulturen der Welt)
„Klangkünstler, Wegbereiter, Pionier, Visionär – was für Superlative fallen mir noch ein zu Roedelius? Einige, doch das Beeindruckendste für mich ist: Er bleibt immer im Dialog, immer auf der Suche nach neuen Formen und Wegen.“

Tim Story
„It's a rare thing when one of your favorite musicians is also one of your closest friends – but Joachim's music really is the man himself – warm and unguarded, brilliant and unpredictable, often all at the same time.“

Christopher Chaplin
„Joachim Roedelius's musical journey is as wonderful as it is inspiring. I am truly grateful to him, to his friendship, and to his generosity which embraced me in a part of that ongoing journey.“

Stefan Schneider
„Als Joachim und ich uns vor 15 Jahren kennen lernten, wussten wir beide noch nicht, dass wir einmal Musik miteinander machen würden. Bei unserem langen, ersten Gespräch in Genf sprach Joachim von seinem Alltag in Baden, von seinen Kindern und über Reisen mit seiner Frau. Nachdem ich bereits einige Musiker seiner Generation kennen gelernt hatte, war ich erfreut, dass Joachim der erste war, der nicht von der ‚legendären Zeit‘ – den frühen 70ern – erzählte. Dieses verankert Sein in der Gegenwart ist auch zu spüren, wenn wir zusammen arbeiten.“