Do, 26. Februar 2015

Anleitungen zum Leben: Harun Farocki über Arbeit und Spiel

Keynote von Thomas Elsaesser (Filmwissenschaftler, Universität von Amsterdam), Einführung von Detlef Gericke-Schönhagen (Leiter Goethe-Institut Boston/Vilnius)

Die internationale Konferenz, entwickelt mit Harun Farocki und Antje Ehmann, nimmt die in der Ausstellung präsentierte Phänomenologie der Arbeit zum Ausgangspunkt der Diskussion. Sie befragt die Mittel filmischer Verdichtung auf ihr diskursives Potenzial und erörtert Fragen zu Arbeitsbedingungen, -verhältnissen und -praktiken in ihren globalen und multiplen Ausprägungen.

Den Konferenzauftakt bildet am Donnerstagabend die Keynote des Filmwissenschaftlers Thomas Elsaesser, um Thesen und Leitmotive von Konferenz und Ausstellung – Arbeit als Thema, Film als Medium und Ausdrucksmittel – aufzuspannen.

Thomas Elsaesser ist Filmwissenschaftler, Filmkritiker und Professor für Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität von Amsterdam. Er ist ein wichtiger Vertreter der internationalen Filmwissenschaft, dessen Bücher und Essays zu Filmtheorie, Genretheorie, Hollywood, Filmgeschichte, Medienarchäologie und Neuen Medien, Europäischem Autorenkino und Installationskunst in mehr als 20 Sprachen erschienen sind. In Deutschland ist Elsaesser vor allem für seine Studien zu fast allen Epochen der deutschen Filmgeschichte, unter anderem ein Sammelband zu Harun Farocki, bekannt.