Do, 27. November 2014

Anti-Kriegs-KonferAction – Walla WAS Krieg?!

Wenn Deutschland Waffen in Krisengebiete exportiert und die Diskussion um Kampfdrohnen voll im Gange ist, über 100.000 Schüler_innen 2013 an Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen teilnahmen und flüchtende Menschen an Europas Grenzen sterben ist klar: Krieg ist nicht nur eine Sache von fernen Ländern oder einer vergangenen Zeit. Was genau ist Krieg? Woher kommt Gewalt? Was hat der „Krieg gegen den Terror“ mit Rassismus in Deutschland zu tun? Was ist Racial Profiling? Und wo sind hier die Gefahrengebiete der Jugend?

Eine Reihe von Workshops geben die Gelegenheit, mehr über strukturelle Gewalt und Widerstand zu erfahren, eigene Ideen einzubringen und ein Zeichen gegen Krieg und Ungerechtigkeit zu setzen. Im Zentrum steht die Frage, „Was hat das alles mit mir zu tun?“

Nach einem Auftakt mit einer Szene des Theaterstückes „Gefahrengebiete“, gibt es die folgenden Workshops:
„Was tun, wenn die Bundeswehr kommt?!“ mit AktivistInnen vom Bündnis Bildung ohne Bundeswehr
„Stehen bleiben Polizei!“, ein Workshop zum Thema Rassismus und Polizei mit AktivistInnen der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
„Warum werden Muslim_innen zur Zielschiebe?“ mit AktivistInnen vom Netzwerk gegen anti-muslimischen Rassismus und Islamophobie (NARI)
„Tanz mit den Drohnen“, ein Tanzworkshop zur Automatisierung von Krieg mit dem Choreographen Maricio Pereyra.
„Boom“, ein Loopstation-und-Beatbox-Workshop mit dem Coach Jokaa
Die Ergebnisse der Workshops werden am Ende in gemeinsamer Runde präsentiert und zur Gestaltung des Anti-WAR-Room genutzt.