Sa, 15. November 2014

Claiming

“Es gibt keine Wissenschaft ohne die vielen Formen des Wissens, die ihr zugrunde liegen, die sie umgeben, einbetten und manchmal sogar überlagern. Wissenschaft und Wissen sollten immer in ihren Kontexten gesehen werden. Wir müssen uns bewusst sein, dass viele der Anthropozän-Konzepte von außerhalb des Wissenschaftsbetriebs kommen, aus ökologischen Graswurzelbewegungen“.
Jürgen Renn, Wissenschaftshistoriker

„Claiming“ befasst sich mit den politischen Konsequenzen des Anthropozän, dem Wechsel zwischen individueller und kollektiver Perspektive, zwischen globalem Maßstab und lokalen Interessen sowie deren Manifestation in sozio-politischen Kontexten.

Die drei Präsentationen aus dem Cluster „Claiming“ wurden in einem öffentlichen Gespräch der Dozenten zusammenfassend diskutiert.

Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Geo-Politics

Welche Modelle und Methoden können uns helfen, Fälle von “Umweltgewalt” – Situationen, in denen der Klimawandel mit politischen oder bewaffneten Konflikten verschränkt ist – besser zu verstehen?
Präsentiert von Adrian Lahoud
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Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Anthropogenic Landscapes

Das Anthropozän-Konzept verändert unsere Weltwahrnehmung, es filtert sie. Welche Aspekte werden durch das Konzept hervorgehoben, welche verdeckt?
Präsentiert von Marco Armiero und Will Steffen
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Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Anthropocene Campus | ©Sera Cakal

Filtering the Anthropocene

Das Anthropozän-Konzept verändert unsere Weltwahrnehmung, es filtert sie. Welche Aspekte werden durch das Konzept hervorgehoben, welche verdeckt?
Präsentiert von Marco Armiero und Will Steffen
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