Fr, 29. August 2014

Belonging to the Voices Who Live in It

Poetry-Lesung von Antjie Krog

Antjie Krog | © Philippe Matsas

Antjie Krog | © Philippe Matsas

Die Lyrikerin Antjie Krog widmet sich ihrer Heimat Südafrika, der Liebe für und der Wut über das Land, den vielen alten und neuen Stimmen, aus denen es sich zusammensetzt.

Eine Lesung auf Afrikaans, Englisch und |Xam unter Mitwirkung von Christian Kesten.

Christian Kesten – Vokalist und Performer, Komponist und Regisseur – entwickelte ein Repertoire an erweiterten Vokaltechniken, die das Geräusch und die feine Nuancierung von Klangfarben in den Vordergrund stellen. Seine Arbeit erforscht die Verbindungen von Stimme und Aktion, Musik und Sprache, Musik und Bildender Kunst, die Durchdringung von Klang und Raum.
Als Interpret Neuer Vokalmusik und Neuen Musiktheaters mit zahlreichen Uraufführungen und internationaler Konzerttätigkeit arbeitete er mit Alessandro Bosetti, Lucio Capece, Jacques Demierre, Radu Malfatti, Chico Mello, Makiko Nishikaze, Josef Anton Riedl, Klaus Schedl, Iris ter Schiphorst, Dieter Schnebel, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Ensemble Modern, Apartment House London u.v.a. zusammen. Er ist Mitglied des Ensembles Maulwerker. Kesten erhielt diverse Stipendien, Kompositionsaufträge und Förderungen, z.B. Villa Aurora Los Angeles 2007. Gastvorträge, -seminare, Lehraufträge in Berlin, Europa, Israel, USA, Kanada. [christiankesten.de]

Antjie Krog ist Lyrikerin, Schriftstellerin, Journalistin und Professorin an der University of the Western. Sie veröffentlichte zwölf Lyrikbände und drei Sachbücher: „Country of my Skull“ (1998) über die südafrikanische Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC), über die sie als Radiojournalistin berichtete, und „A Change of Tongue“ (2004) über den Transformationsprozess Südafrikas nach zehn Jahren wurden 2004 von LIASA, dem Verband südafrikanischer Bibliothekare, zu zwei der zehn wichtigsten Bücher des demokratischen Südafrikas erklärt. Ihr drittes Buch „Begging to be Black“ (2009) handelt vom Umgang mit dem Leben innerhalb einer `schwarzen´ Mehrheit. Darüber hinaus übersetzte Krog Nelson Mandelas Autobiografie „Long Walk to Freedom“ ins Afrikaans. Sie wurde mit allen renommierten südafrikanischen Preisen für Sachliteratur, Übersetzung und Lyrik in Afrikaans und Englisch ausgezeichnet und gewann den Stockholm Award der Hiroshima Foundation for Peace and Culture im Jahr 2000 sowie den Preis der Open Society der Central European University (frühere Gewinner waren Jürgen Habermas und Vaclav Havel).