08.–10.7.2010

Performing the Future - Entstehung des Zukünftigen

Konferenz

Der Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ veranstaltet nach über elfjähriger Förderung in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt seine Abschlusstagung.

Der Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ veranstaltet nach über elfjähriger Förderung in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt seine Abschlusstagung. Diese will unter dem Motto „Performing the Future“ zweierlei leisten: Zum einen soll die bisherige Theoriebildung im Bereich der Performativitätsforschung auf Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung geprüft, zum anderen die Hervorbringung von Zukünftigem als eine spezifische Wirkdimension des Performativen untersucht werden.

Wenn performative Prozesse etwas hervorbringen, dann überwiegend in doppeltem Sinn: Es handelt sich sowohl um ein aktives Erzeugen als auch um ein Geschehen-Lassen. Immer wieder taucht in performativen Prozessen Nicht-Geplantes, Unvorhergesehenes auf, das sich der Kontrolle und Verfügungsgewalt einzelner Subjekte zu entziehen scheint.

Worin besteht die transformative Kraft, die spezifische „energeia“ des Performativen und wie lässt sie sich genauer beschreiben und fassen?

Welche Momente und Faktoren können performativen Prozessen einen neuen Verlauf geben und in ungeplante – vielleicht ungeahnte Richtungen führen?

Mit
Judith Butler, Jacques Attali (angefragt), Johannes Fabian, Bruce Kapferer, George E. Marcus, Gottfried Böhm (angefragt), Jon McKenzie (angefragt), José Estéban Muñoz, Hans-Jörg Rheinberger, Irit Rogoff, Elaine Scarry

Eine Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ , Freie Universität Berlin.