Sa., 23. Februar 2008 — Sa., 08. März 2008

Die Aura des Göttlichen. Religionen im Film

Die Guardini Stiftung e. V. präsentiert diese Film- und Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt.

Die Reihe zeigt Filme aus den religionskulturellen Räumen des Judentums, des Christentums, des Islam, des Buddhismus und des Hinduismus. Sie fragt danach, was uns der filmische Blick über religionskulturelle und ästhetische Spezifika zeigen kann. Wie werden Religionen und religiöses Leben im Film dargestellt? In welchem Verhältnis stehen religiöse Inhalte, religiöses Leben und filmische Ausdrucksformen? Diesen und anderen Fragen will die Reihe nachgehen und so zum Verstehen des Anderen und des Eigenen beitragen.

Beim Film, so sagte einmal der Filmtheoretiker Siegfried Kracauer, geht es um die physische Realität, um das Darstellbare. In den Religionen geht es, so der Konsens vieler Religionstheoretiker, um die menschliche Beziehung zum Transzendenten, um das Verhältnis zum Undarstellbaren also. Zugleich prägen Religionen das Leben und seine Wahrnehmung, suchen sie Konkretion und Ausdruck, verbinden sie Unendliches und Endliches, Abstraktes und Konkretes. Denn Religionen existieren nicht nur im mentalen Innenraum, sie haben auch sichtbare Seiten: eine identitätsstiftende Praxis. Darum spielen sie eine Rolle im Leben und seinen Bildern, nicht zuletzt im Film – wiewohl das „Abbild“ in den einzelnen Religionen einen sehr unterschiedlichen Stellenwert haben kann.

Die Reihe zeigt Filme aus den religionskulturellen Räumen des Judentums, des Christentums, des Islam, des Buddhismus und des Hinduismus. Sie fragt danach, was uns der filmische Blick über religionskulturelle und ästhetische Spezifika zeigen kann. Wie werden Religionen und religiöses Leben im Film dargestellt? In welchem Verhältnis stehen religiöse Inhalte, religiöses Leben und filmische Ausdrucksformen? Prägen die je spezifischen religiösen Sinnsysteme den Blick der Kamera und die narrative Struktur? Diesen und anderen Fragen will die Reihe nachgehen und so zum Verstehen des Anderen und des Eigenen beitragen. In jeden Film führt ein 30-minütiger Vortrag ein.

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