Cultures d’Avenir

Studierende in Frankreich, Spanien und Deutschland entwerfen ein Curriculum für die Zukunft
2021/2022

Foto: Herve Veronese

Foto: Herve Veronese

Foto: Herve Veronese

Foto: Herve Veronese

 

Kultureinrichtungen, Universitäten und Kunstschulen tendieren dazu, den Status quo zu festigen und Wissen zu reproduzieren. Gemeinsam mit jungen, engagierten Künstler*innen gesellschaftliche Themen neu zu denken, ist das Ziel von Cultures d’Avenir. Wie können Kultur und Jugend das Denken erneuern, Netzwerke knüpfen und so zu einem Motor der Transformation werden? Im Mittelpunkt des Programms steht die künstlerische Auseinandersetzung von 25 Studierenden mit vier drängenden gegenwärtigen Herausforderungen: Parität und Geschlecht, Diskriminierung, der Klimanotstand, Wissenstransfer und Inklusion. Fünf Monate lang entwerfen Studierende verschiedener Fachrichtungen – von Schauspiel und Tanz bis hin zu bildender Kunst und Architektur – mit Unterstützung internationaler Expert*innen und Mentor*innen eine Reihe von digitalen Kreativprojekten. Neben Diskussionen im digitalen Raum trifft sich die Gruppe im November 2021 in Paris und im März 2022 in Barcelona. Bei einem virtuellen Workshop im Januar 2022 werden sie in einer vom HKW geschaffenen digitalen Umgebung nochmals zusammenkommen. Zum Projektbeginn in Paris findet im Centre Pompidou ein öffentlicher Vortrag des Soziologen Eric Fassin über Gender und Diskriminierung statt.

Mit Lucy Orta, Christine Macel, Florian Guyot, Eric Fassin, Jon de la Rica u. a.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Centre Pompidou, Paris, dem Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin und dem Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB), initiiert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)

Austausch- und Forschungsprogramm

2021/2022

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