Alanis Obomsawin: Lifework


Winter 2021

Alanis Obomsawin | Sleeping During the Oka Crisis, 1990 | Foto: John Kenney

Alanis Obomsawin | Sleeping During the Oka Crisis, 1990 | Foto: John Kenney

Die große Überblicksausstellung mit Begleitpublikation eröffnet Einblicke in das reiche und komplexe Lebenswerk der Abenaki-Künstlerin Alanis Obomsawin. Das Projekt verbindet Geschichte und Gegenwart und thematisiert angesichts von strukturellem Rassismus und systematischer Enteignung die Widerständigkeit und Selbstbestimmtheit der indigenen Communitys, ohne die andauernde Gewalt der Kolonisierung zu verharmlosen. Das Projekt trägt damit zum aktuellen öffentlichen Diskurs in Europa über globale indigene Perspektiven und die Geschichte(n) ihrer Repräsentation bei, ebenso wie es sich drängenden ökologischen Themen zuwendet, die ein gemeinschaftsorientiertes Denken und Handeln erfordern. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wie Obomsawin in ihrem aktivistischen wie künstlerischen Engagement auf den Wandel soziopolitischer Realitäten reagiert.

Die Ausstellung wird von Hila Peleg und cheyanne turions kuratiert. Nach der Erstpräsentation im Haus der Kulturen der Welt, Berlin im Dezember 2021 folgen Ausstellungen im Art Museum at the University of Toronto (Toronto, Kanada) im Jahr 2022 und in den SFU Galleries (Burnaby und Vancouver, Kanada) im Jahr 2023.

Ausstellung

Winter 2021

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