Wassermusik: Mississippi


Fr, 17. Juli 2020 — Sa, 08. August 2020

Eröffnung Wassermusik: Black Atlantic Revisited | © Sebastian Bolesch/HKW

Eröffnung Wassermusik: Black Atlantic Revisited | © Sebastian Bolesch/HKW

Der Mississippi – der Fluss, der die USA von Nord nach Süd durchquert, an dessen Ufern Menschen schon vor tausend Jahren siedelten, Verkehrsader für Plantagenwirtschaft und Sklaverei, Paradebeispiel einer anthropozänen Landschaft – ist auch die Wiege der US-amerikanischen Musik: In New Orleans entstanden Jazz und Funk, in seinem Delta der Blues, in Memphis der Rock'n'Roll. Der Bedeutung des Flusses für die Musikgeschichte trägt die Wassermusik 2020 Rechnung und forscht nach, ob diese Orte an seinen Ufern weiterhin eine kreative Ausnahmestellung einnehmen und was dort momentan ausgebrütet wird. Zu erwarten ist an vier Wochenenden die ganze Bandbreite der Mississippi-Musik: Jazz, Funk, Blues, Cajun, Zydeco, R&B, Folk, Bluegrass und alte und neue Mischformen. An zwei Donnerstagabenden gibt es Gesprächs- und Literaturveranstaltungen u. a. mit der Literaturwissenschaftlerin Ananya Kabir, die über „Wasser-Philologie“ forscht und den Mississippi ausführlich bereist und beschrieben hat.

Festival
Konzerte, Filme, Literatur

17.07.–08.08.2020

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