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Techno at the End of the Future

Welche Versprechen enthielten Techno und seine Fiktionen rund um das Jahr 1989? Welche Bedeutung haben sie heute? Und für wen? In zwei Podcast-Episoden folgt Techno at the End of the Future den Verbindungslinien von Detroit nach London und Berlin: von den futuristischen Klängen einer post-industrialisierten Inner City über die „No Future“-Attitüde vor dem Fall der Berliner Mauer und die Rave-Euphorie in Großbritannien bis zur aktuellen Relevanz von Clubkultur.

Mit DeForrest Brown, Jr.; Boris Dolinski; Mark Ernestus; Lerato Khathi alias Lakuti; Nkisi und Steve Goodman alias Kode9.

Eine Kooperation mit dem Camden Art Centre

Episode 1: London

DeForrest Brown, Jr., Autor von Assembling a Black Counter Culture, erörtert im Gespräch mit Steve Goodman alias Kode9, dem Gründer des Labels Hyperdub, und Nkisi, Mitgründerin des Kollektivs Non Worldwide, die Migration von Techno aus Nordamerika nach Europa. Dabei fokussieren die drei auf den Kontext der Clubszene in London und Großbritannien in den frühen 1990er Jahren, gehen sowohl auf spirituelle als auch technologische Ursprünge von Techno ein und diskutieren die Entwicklung der Musik und ihre Rolle im sogenannten Hardcore Continuum.

Produziert von Zakia Sewell

Episode 2: Berlin

In Form einer Interview-Collage konzentriert sich Episode 2 auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Achse Detroit – Berlin. Wie hängt das rasante Wachstum der Clubkultur in Deutschland nach 1989 mit den Ursprüngen von Techno in den Schwarzen Vierteln Detroits zusammen? Mit Make-Techno-Black-Again-Aktivist DeForrest Brown, Jr., der Gründerin von Uzuri Recordings und der Initiative Bring Down the Walls, Lerato Khathi alias Lakuti, mit Boris Dolinski, Resident-DJ im Berghain, und dem Musiker und Gründer des Plattenladens Hard Wax, Mark Ernestus.

Regie und Produktion von Julia Vorkefeld, Kommentar von Christine Kakaire, Skript und Konzept von Arno Raffeiner