Mounira Al Solh

Mounira Al Solh ist bildende Künstlerin, ihre weitgespannte Praxis umfasst Video und Videoinstallationen, Malerei und Zeichnung, Stickarbeiten sowie performative Gesten. Ironie und Selbstreflexion sind zentrale Strategien ihrer Arbeit, die sich mit feministischen Fragestellungen auseinandersetzt, Mustern der Mikrogeschichtsschreibung folgt, sozial engagiert ist und politisch und eskapistisch zugleich sein kann. Sie studierte Malerei an der Libanesischen Universität, Beirut, sowie bildende Kunst an der Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam, wo sie auch Research Resident an der Rijksakademie van beeldende kunsten war. Ihre Arbeiten sind u. a. im Rahmen der documenta 14, Athen/Kassel (2017), der 56. Venedig Biennale (2015), The New Museum’s Triennial, New York (2012), der Manifesta 8, Murcia (2010/11) sowie der 11. Istanbul Bienniale (2009) ausgestellt worden. Ihre Einzelausstellung If I Can’t Dance I Don’t Want to Be Part of Your Revolution wird 2018 am Art Institute of Chicago zu sehen sein.