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Schule ohne Schule – Lernorte suchen, aneignen, schaffen

Gemeinschaftsschule West – Tübingen & Uhland-Gymnasium Tübingen mit kollektiv orangotango

© orangotango

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Was, wie, wann und wo wird außerhalb der Schule gelernt? Schüler*innen des Uhland-Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule-West erarbeiteten gemeinsam, welche Lernumgebungen außerhalb des Klassenzimmers möglich sind. Auf der geografischen Achse, die die beiden Schulen verbindet, besetzen sie den öffentlichen Raum und übertrugen ihre Erfahrungen in Kartografien und Mindmaps. Was lässt sich vom Landschaftsgärtner, der Briefträgerin oder dem pensionierten Nachbarn lernen? Ausgehend von den Überlegungen und praktischen Erfahrungen werden so gemeinsam neue Lernkonzepte entworfen und erprobt, die eine Schule ohne Schulgebäude ermöglichen.

Die Gemeinschaftsschule West – Tübingen ist eine drei- bis vierzügige Schule mit ca. 700 Schüler*innen. Das Uhland-Gymnasium ist Tübingens älteste Schule mit einer Tradition in humanistischer Bildung. Mit dem Lehrer Markus Riese

Das Kollektiv orangotangoentsteht seit 2008 im freundschaftlichen Umfeld kritischer Geograph*innen. Im Mittelpunkt Ihrer Aktivitäten stehen kritische Bildungsarbeit, die Schaffung selbstorganisierter Strukturen und konkrete gesellschaftliche Interventionen, die zur Reflexion und Überwindung der bestehenden Verhältnisse beitragen. Außerdem wollen sie Räume schaffen für die Vernetzung und den Austausch zwischen sozialen Bewegungen, emanzipatorischen Kämpfen und alternativen Alltagspraxen.