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Schule an der Jungfernheide mit büro etaboeklund

© Kommunikationsinseln

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Am Anfang stand eine Sitzbank. Direkt am vierspurigen Nonnendamm in der Berliner Siemensstadt. Einer Gruppe älterer Menschen war aufgefallen, dass Sitzbänke in ihrem Stadtteil fehlen. Also ergriffen sie die Initiative und bauten in Kooperation mit Schüler*innen der Schule an der Jungfernheide eine Bank, weitere Sitzbänke sind in Planung. Und wenn die jüngere Generation, die Schüler*innen, gefragt wird? Wie sehen sie den Stadtraum? Was fehlt? Und was wünschen sie sich? Ihre Antworten platzierten die Schüler*innen der 10. Klasse direkt auf der Sitzbank: Mit QR-Code versehen, finden sich dort nun ihre Ideen und Recherchen – alternative Stadtkarten und Soundmaps, Anleitungen zu Planking oder Guerilla Gardening sowie Interviews mit Stadtteil-Expert*innen, Anwohner*innen und natürlich den Senior*innen. Irgendwo zwischen Spekulation, Transformation und Imagination findet sich hier ein Blick auf Siemensstadt, der so in keinem Stadtführer steht –aber auf dem von den Schüler*innen selbst entwickelten Blog einsehbar ist: kommunikationsinseln.wordpress.com

Die Schule an der Jungfernheide ist eine Integrierte Sekundarschule für Schüler*innen der 7. bis 10. Klassenstufe mit naturwissenschaftlichem Profil. Die teilgebundene Ganztagsschule ist Mitglied der Naturwissenschaftlichen Bildungskette im Bezirk Spandau. Mit Senior*innen des Montagscafés, dem Autor Lutz Oberländer, der Lehrerin Doris Beyer und Franziska Kaiser von Starke Hände

büro etaboeklund widmet sich der Reflektion von Wissensproduktion und kulturellen Geografien – in Workshops, Interventionen, forschender Lehre oder Beratung für Bildungseinrichtungen und -institutionen, u. a. Haus der Kulturen der Welt, Humboldt Lab, Alice Salomon Hochschule. Neben den gemeinsamen Projekten arbeiten, forschen, lehren und publizieren die beiden Gründerinnen von etaboeklund: Angela Dreßler mit Schwerpunkt zu Ethnographie und Journalismus, Stefanie Menrath zu Popkultur, Gender und transkultureller Vermittlung.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit SH Starke Hände gGmbH, Casa e. V.