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Algorithmische Räume

Evangelische Schule Berlin Zentrum mit Thomas Meyer (T(o)uring-Schule)

© Laura Fiorio / MVTphotography

© Laura Fiorio / MVTphotography

Die Schule der Zukunft wird sich verändern. Sie wird neuen inhaltlichen und didaktischen Ansprüchen gerecht werden müssen. Die Gebäude, in denen gelernt und gelehrt wird, werden sich jedoch vermutlich nicht so schnell ändern. Wie gelangen daher die neuen Absichten am besten in die alten Räume? Was muss ein Lernraum bieten? Welche Funktionen und Bereiche sollte er anbieten, um einen zukunftsfähigen Unterricht zu ermöglichen? Neunzehn Schüler*innen setzten sich mit abstrakten Körpern und Objekten im Raum auseinander, um sich von gewohnten Raummustern und deren impliziten Verhaltensvorgaben zu lösen und Räume alternativ denken und neu erfinden zu können. Algorithmen bildeten dabei Verhaltens- und Handlungsanweisungen. Mithilfe der Algorithmen werden die Schüler*innen in der Wahrnehmung geschärft und sensibilisiert für Verhältnismäßigkeiten in analogen und digitalen Architekturen.

Die Evangelische Schule Berlin Zentrum richtet sich an den Leitideen der Agenda 21 aus. Auf dieser Basis baut sie ihr „Haus des Lernens“ auf und entwickelt ihr Schulprogramm kontinuierlich weiter. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Bezirk und zahlreichen außerschulischen Partnern in- und außerhalb Berlins. Mit den Lehrer*innen Mira Thomson und Jan Florian Sievert

Thomas Meyer arbeitet als Kommunikations- und Ausstellungsdesigner in Berlin. Er lehrt Interaction- und Gamedesign in Düsseldorf und Bielefeld. 2016 gründete er gemeinsam mit Kaori Kristensen die T(o)uring-Schule, die öffentliche Schulen darin unterstützt, die Folgen von Digitalität zu ermessen und für die Schulentwicklung zu nutzen. Seit 2017 ist er Mitorganisator der Konferenz Diskurs.Medien.Bildung.