Lebensformen

25.–27.04.2019

© Torsten Blume und Christian Lueger

© Torsten Blume und Christian Lueger

Die Technosphäre ist weniger Technologie oder Werkzeug als vielmehr Lebensraum: eine operative Struktur, die bestimmte Lebensformen bevorzugt und andere unterdrückt, indem sie bestimmte Existenzbedingungen, Ökologien und Weisen der Interaktion zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen erschafft. Die abschließende Phase des Forschungsprojekts betrachtet die Technosphäre als einen Hintergrund, vor dem sich neue Daseinsweisen entwickeln und organisieren. Möblieren die Technowissenschaften lediglich eine menschliche Welt oder sind sie der Nährboden für neue Spezies und Bewohner? Wie verbinden sich neue und alte Lebensformen miteinander? Welche symbiotischen Netzwerke bilden sich und auf welche Weise erschaffen diese Bedingungen, in denen sich die Technosphäre selbst artikuliert und fortan am Leben erhält?
Forscher*innen aus verschiedenen Bereichen reflektieren in gemeinsamer Diskussion über Existenzgrundlagen und Verwandlungen technosphärer Lebensformen.

Konzept: Katrin Klingan, Nick Houde, Janek Müller, Christoph Rosol in Zusammenarbeit Bernard Geoghegan