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Eran Schaerf

fm-scenario – where palms stand – mask – delay

Eran Schaerfs Projekt nimmt die Verfasstheit der Massenmedien sowie die durch sie bedingte Raumproduktion in den Blick. Das Projekt stellt auf fm-scenario.net ein Audioarchiv mit Höreranrufen, Features und Nachrichten zur Verfügung, aus dem die Nutzer eigene Geschichten zusammenstellen können. Eine dieser Montagen bildet Ausgangsszenario für Schaerfs Installation. Angesiedelt in den Dolmetscherkabinen des Hauptkonferenzraums, einer Architektur, die Übersetzungsprozesse spiegelt, lässt sie die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion, Sender und Empfänger, Nutzer und Autor verschwimmen.

Eran Schaerf (*1962 in Israel) ist ein in Berlin lebender Künstler mit akademischem Hintergrund in Architektur, Stadtplanung und Fotografie. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf Architekturen des Diskurses, die sich an den Schnittstellen von Mode, Massenmedien, Sprache und unserer gebauten Umwelt artikulieren. Dabei verknüpft er historische und gegenwärtige politische Erzählungen in Druckerzeugnissen, Rundfunk und – oft zusammen mit der Autorin und Philosophin Eva Meyer – im Film. Seine Arbeiten wurden weltweit gezeigt, beispielsweise auf der 54. Venedig Biennale (2011), bei Skulptur Projekte Münster (2007) und auf der Manifesta 2 in Luxemburg (1998).

fm-scenario - where palms stand - mask - delay ist ein Projekt Im Rahmen von fm-scenario - The Listener's Voice, ein Projekt von Produktion e.V., Berlin und dem Bayerischen Rundfunk in Kooperation mit der Redaktion Hörspiele und Medienkunst. In Kooperation mit Hartware MedienKunstVerein, Dortmund; Haus der Kulturen der Welt, Berlin; Les Complices*, Zurich; dem Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt und dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes, 2012-2014