Internationaler Literaturpreis - Haus der Kulturen der Welt 2011


01. Januar 2011 - 31. Dezember 2011

Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: Preisverleihung am 29. Juni 2011 | Foto: Marcus Lieberenz | Andreas Tretner, Michail Schischkin (v.l.n.r.) | © Haus der Kulturen der Welt

Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: Preisverleihung am 29. Juni 2011 | Foto: Marcus Lieberenz | Andreas Tretner, Michail Schischkin (v.l.n.r.) | © Haus der Kulturen der Welt

Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: Preisverleihung am 29. Juni 2011 | Foto: Marcus Lieberenz | Preisträger und Jury | © Haus der Kulturen der Welt

Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt: Preisverleihung am 29. Juni 2011 | Foto: Marcus Lieberenz | Preisträger und Jury | © Haus der Kulturen der Welt

Der Internationale Literaturpreis - Haus der Kulturen der Welt 2011 ging an Michail Schischkin und seinen Übersetzer Andreas Tretner. Für „Venushaar“ (Originaltitel „Venerin Volos“), 2011 erschienen bei der DVA, erhielt der Autor 25.000 Euro. Weitere 10.000 Euro gingen an Andreas Tretner für die deutsche Erstübersetzung des Romans aus dem Russischen. 2011 wurde der Internationale Literaturpreis - Haus der Kulturen der Welt zum dritten Mal verliehen. Mehr zu Autor, Übersetzer und Buch...

Aus der Jurybegründung für den Autor Michail Schischkin:
"Schischkin zeigt sich als Sprachkünstler ersten Ranges: nicht nur hat er eine einzigartige Romanform entwickelt, er spielt mit wechselnden Perspektiven und Einstellungen, mit unterschiedlichsten verbalen Registern und Stillagen, er beherrscht poetische, satirische, elegische und sarkastische Tonarten und brilliert mit überraschenden Details. Man liest eine Chronik der Gewalt und eine Liebesgeschichte, ein Künstlertagebuch und ein Verhörprotokoll und bewegt sich zugleich in einem intertextuellen Gewebe, das diesen Roman - über seine herausragende Qualität hinaus - weltliterarisch verortet."
Zur ausführlichen Jurybegründung...

Aus der Jurybegründung für den Übersetzer Andreas Tretner:
"Mit wachem Ohr hat Andreas Tretner jede Sprachbewegung subtil nachvollzogen und damit die enorme Detailarbeit, die in diesem allseits überraschenden Roman steckt, optimal zur Geltung gebracht. Eine meisterliche Übersetzung eines Meisterwerks."
Zur ausführlichen Jurybegründung...