Britta Lange

Britta Lange studierte Kunstgeschichte sowie Theater- Medien- und Kulturwissenschaft. Ihre Promotion über den Hamburger Ethnografica-Händler Umlauff erschien 2006 unter dem Titel Echt / Unecht / Lebensecht. Menschenbilder im Umlauff. 2012 wurde sie im Fach Kulturwissenschaft mit einer Arbeit über Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen während des Ersten Weltkriegs habilitiert, teils publiziert in Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915–1918. Anthropologische und ethnografische Verfahren im Lager (2013). Seit 2014 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin, davor war sie am Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Wien (2008–2010) und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin (2005–2007) beschäftigt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturgeschichte des 19.–21. Jahrhunderts, Kulturtechniken, koloniale und postkoloniale Konstellationen sowie frühe Foto-, Film- und Tondokumente.

Stand: Januar 2019

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