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Padmini Chettur

Padmini Chettur begann ihre Karriere im zeitgenössischen Tanz 1990 als Mitglied der Gruppe von Chandralekha, einer radikalen Choreografin der Bharatanatyam-Moderne, deren Werk sich vor allem mit der Dekonstruktion der Form beschäftigte. 2001 trennte sich Padmini Chettur von Chandralekhas Werk und formte eine Praxis, die die choreografische Tradition auf eine minimalistische Sprache verlagerte. Sie versucht philosophische Konzepte von Zeit und Raum in ihrem Bezug zu zeitgenössische Erfahrungen visuell zu übersetzen. Von Wings and Masks (1993) bis heute geht es in ihrem gesamten Oeuvre bewusst um eine ständige Verfeinerung der Form. Ihr hochgradig abstraktes Werk ist im kulturellen Gefüge der einzigartigen Gemeinschaft von Tänzer*innen im ostindischen Chennai verwurzelt.

Stand: September 2020

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