Filipa César

Filipa César ist Künstlerin und Filmemacherin. Sie interessiert sich für die fiktionalen Aspekte von dokumentarischen Formen, für die Schnittstellen zwischen Film und seiner Rezeption und für das politische und poetische Potenzial von Film. In ihrer Praxis nutzt sie Medien als Mittel, um widerständige Gegennarrative zu Historismen zu erzählen und aufzudecken. Seit 2011 forscht sie zur Rolle des militanten Kinos in Guinea-Bissau als Teil der afrikanischen Befreiungsbewegung und Labor des Widerstand dekolonisierender Epistemologien Ihre genreübergreifende Arbeiten schlägt Brücken zwischen zeitgenössischen und historischen Diskursen, sowohl in ihren Film- und Videoarbeiten als auch in ihren Schriften und Publikationen.. Ihr erster abendfüllender Essayfilm Spell Reel hatte 2017 bei der 76. Berlinale Premiere. Quantum Creole, ihr neuester Film, wurde beim Forum Expanded der Berlinale 2020 ausgestellt. Ihre Arbeiten wurden weltweit bei Ausstellungen und Screenings gezeigt, u. a. bei Contour 8 Biennale, Mechelen; Gasworks, London; Flaherty Seminar, New York; MoMA, New York; Harvard Art Museum, Boston; Luleå Biennale; BIM, Buenos Aires und Haus der Kulturen der Welt.

Stand: März 2021

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2021–2022