Das Programm des HKW, inklusive der Ausstellungen, findet zunächst bis einschließlich Sonntag, 01.11.2020 wie geplant statt. Mehr…

Filipa César

Die Künstlerin und Filmemacherin Filipa César interessiert sich für die fiktionalen Aspekte von dokumentarischen Formen, für die Schnittstellen zwischen Film und seiner Rezeption und für das politische und poetische Potenzial von Film. In ihrer Praxis nutzt sie Medien als Mittel, um widerständige Gegennarrative zu Historismen zu erzählen und aufzudecken. Seit 2011 forscht sie zur Rolle des Kinos in Guinea-Bissau als Teil der afrikanischen Befreiungsbewegung und zu seiner visionären und intellektuellen Wirkung. Hieraus entstand das kollektive Projekt Luta ca caba inda (Der Kampf ist noch nicht vorüber). Sie war Teilnehmerin der Forschungsprojekte Living Archive (2011-2013) und Visionary Archive (2013-2015) am Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin. Ihr erster abendfüllender Essayfilm Spell Reel hatte 2017 bei der 76. Berlinale Premiere. Ihre Arbeiten wurde weltweit bei Filmfestivals gezeigt, zuletzt bei Cinéma du Réel, Paris, 2018. Ausstellungen und Screenings (Auswahl): Contour 8 Biennale, Mechelen; Gasworks, London; Flaherty Seminar, New York; MoMA, New York; Harvard Art Museum, Boston; Luleå Biennale; BIM, Buenos Aires; Haus der Kulturen der Welt, Berlin; Calouste Gulbenkian Foundation, Lissabon; Tabakalera, San Sebastián; Lubumbashi Biennale.

Stand: November 2019

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