Ausstellung, Performances, Workshops, PublikationBis 21.11.Wie kann Kunst zu einer politischen Lebenspraxis werden? Die Ausstellung thematisiert die Verstrickungen der Kunst im Kapitalismus.Mit Beiträgen von Anne Imhof, Pauline Curnier Jardin, Ho Rui An, Karrabing Film Collective u.v.a.
Bis 03.01.2022Installation, Digitales Archiv, WorkshopsWelche Formen des Erinnerns braucht es in heutigen Einwanderungsgesellschaften? Das Oral-History-Projekt bewahrt Geschichten über Flucht und Vertreibung nach Deutschland im 20. und 21. Jahrhundert.
Installationen, Performances, Publikumsgespräche18. & 19.11.Welche neuen Formen des Lernens braucht es? Schools of Tomorrow 3 entwirft Modelle für emanzipative wie nachhaltige Lernräume.
Die Filme von Heinz EmigholzWerkschauBis 03.01.2022Komplizierte Räume und Architekturen von Zeit: Heinz Emigholz erforscht in seinen Filmen das Verhältnis von Filmzeit und Raumerfahrung.
Publikationsreihe in 26 BändenNach dem Prinzip der Konstellation: Die Reihe erkundet neue Zeichenwelten für eine alternative Wissensproduktion.Ausgezeichnet mit dem Preis der Stiftung Buchkunst für die Schönsten Deutschen Bücher 2021
Ausstellung
Archiv der Flucht
Die Filme von Heinz EmigholzWerkschau
Mit Cassandra PressOnline-Workshop: 4-teiliges SeminarIlliberal Arts
Führung durch das HKW für Gehörlose und HörendeFührung
15.10.2021–03.01.2022 Mehr zur Werkschau
Mit Merve Emre, Hanne Lippard, Tanasgol Sabbagh, Fabian Saul, Karosh Taha, Senthuran Varatharajah und Uljana Wolf
Auf Deutsch und Englisch Mehr zur Audioserie
Das Archiv der Flucht versammelt filmische Interviews von 41 Protagonist*innen, die zwischen 1945 und 2016 nach Deutschland kamen. Eine Installation im Foyer macht das Oral-History-Projekt auf der großen Leinwand kollektiv erfahrbar. Eine Werkstation ermöglicht das gezielte Ansteuern der Filmsequenzen – und gewährt Einblicke in die Entstehung des Archivs.
Welche Rolle spielen Eigentum und Macht in der vermeintlich freien Kunst? Die Ausstellung, Performances, Workshops und Publikation suchen nach neuen Formen der Kunst, die sich dem illiberalen Kern der liberalen Weltordnung entgegenstellen: der Unfreiheit der Enteigneten und der Gewalt der Besitzenden.
Auf der Suche nach der Schule von morgen: Künstler*innen und Schüler*innen präsentieren Utopien für neue Lernorte. In Installationen, Performances und Publikumsgesprächen erkunden sie neue Modelle für klimagerechte, emanzipative und barrierefreie Lernpraktiken.
Beton zwischen Dynamik und Statik, die Kamera als Subjekt und die radikale Abkehr von Erzählkonventionen: Die Werkschau Counter Gravity zeigt erstmals die gesammelten Architektur- und neueren Erzählfilme des Regisseurs. Skizzenbücher, Produktionsnotizen und Objekte geben daneben Einblicke in die filmischen Entwicklungsprozesse.
Der Architekt Hugh Stubbins konzipierte das geschwungene Dach des heutigen HKW als Symbol der Freiheit und Demokratie. Der Rundgang für Gehörlose und Hörende erläutert Hintergründe zum architektonischen Wettrüsten zwischen Ost und West und den programmatischen Wandel von der Kongresshalle zum HKW. Es wird in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Welche Versprechen enthielten rund um das Jahr 1989 Techno und seine Fiktionen? Zwei Podcast-Episoden über die Verbindungslinien von Detroit nach London und Berlin, futuristische Klänge und die aktuelle Relevanz von Clubkultur.
Workshops für Schulklassen, Kinder, Erwachsene und Bildungsexpert*innen erkunden in Performances, Schreibwerkstätten, DJ-Sets oder Comics die Interviews des Archivs der Flucht. Publikumsgespräche imaginieren neue gesellschaftliche Gestaltungsräume rund um die Themenkomplexe Heimat, Exil und Migration.
Öffentliche Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen haben den staatlichen Auftrag, Kunst und Kultur, historische Forschung und demokratische Bildung zu fördern und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dafür braucht es eine Öffentlichkeit, die auf der Basis des Grundgesetzes kontroverse Debatten ermöglicht. Der gemeinsame Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und jede Form von gewaltbereitem religiösem Fundamentalismus stehen im Zentrum der Initiative GG 5.3 Weltoffenheit.
Die Kunst bleibt frei! Mit ihrer Erklärung wollen Die Vielen e.V. den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Das Haus der Kulturen der Welt hat die Berliner Erklärung der Vielen unterzeichnet und setzt sich gemeinsam mit vielen anderen Kulturinstitutionen für Zusammenhalt ein.
Nichts mehr verpassen! Mit dem wöchentlichen HKW-Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden.Zur Anmeldung
Mit Senthuran Varatharajah, Carolin Emcke, Manuela Bojadžijev u. a. (Video auf Deutsch) Mehr zum Programm
Mit Forensic Architecture, ECCHR, Laura Poitras, Edward Snowden u.v.a.Mehr zum Programm
Vorträge und Präsentationen mit Munir Fasheh, Adania Shibli u. a. (auf Englisch) Mehr zum Programm
Zu allen Beiträgen der digitalen Serie: CC: World
Mehr zum Podcast
Formexperimente, radikale Brüche und Notizbücher: Zur Eröffnung der Werkschau erscheint mit der Publikation Counter Gravity das erste umfassende Übersichtswerk zu Heinz Emigholz’ Filmschaffen. Mit Bildessays des Filmemachers, enzyklopädischen Werkeinträgen und Texten von Anselm Franke, Ulrike Lorenz, Andreas Reihse u. a.
Wie trägt Kunst gesellschaftliche Debatten aus? Zur Ausstellung Illiberal Arts hinterfragt die Publikation Besitz, Aneignung, kolonisierende Einhegungen und Entfremdung. Ein Praxisversuch kollektiver Wahrnehmungs- und Kritikformen mit Beiträgen von keyon gaskin, Nicholas Grafia, Natascha Sadr Haghighian, Anne Imhof, Jota Mombaça u. v. a.
Welche Rolle spielt die Sichtbarkeit für das Erleben von Musik? Wie wichtig ist der Live-Charakter für die Zukunft der Musikaufführung? Von Laptopperformances über Algoraves bis hin zu Virtual-Reality-Shows untersucht der Band wie neue Produktions- und Aufführungsformen die Wahrnehmung von Musik verändern.
Alphabete lassen sich nicht nur als Repräsentationen, sondern auch als Werkzeuge einsetzen. Welche Möglichkeitsräume öffnen sich über bekannte Wissensbestände hinaus? Der Band nimmt in künstlerischen Beiträgen und Essays die Praktiken und Politiken der Erzeugung in den Blick.
Auf den „Sputnik-Schock“ von 1957 folgte eine Zeit beispielloser Reformen, Experimente und Ausbrüche im globalen Bildungsbereich. Als Teil des Forschungsprojekts und der Ausstellung Bildungsschock geht die deutschsprachige Publikation den Utopien dieser Epoche nach, in der die Erneuerung der Bildung – wie auch heute – unumgänglich schien.
Wie beeinflusst Sprache das Denken? Wie lassen sich andere Formen des Lernens und Handelns entwickeln? Von Politiken des Übersetzens bis zu Praktiken des Verwebens: Vortragende und Workshop-Teilnehmer*innnen der New Alphabet School teilen im Blog ihre Fragen, Beobachtungen und Studien zu solidarischen Praktiken der Wissensproduktion.
Auf der Forschungsplattform Anthropocene Curriculum werden die epistemischen, ästhetischen und politischen Fragen untersucht, die das neue Erdzeitalter aufwirft. Hier experimentiert das internationale Anthropocene Curriculum-Netzwerk mit Praktiken kollaborativer Wissensproduktion und -vermittlung, die den planetarischen Transformationen angemessen sind.
Was kommt nach dem Universalismus? Die Publikation fragt anhand von Schlagworten wie Ding, Gerechtigkeit und Körper nach Möglichkeiten, die Welt sprachlich und visuell neu zu gestalten. Mit aktuellen und historischen Beiträgen u.a. von Philippe Descola, Nikita Dhawan, Liz Johnson Artur, Achille Mbembe, Sarah Sharma und Wole Soyinka.