Wassermusik


Fr, 27. Juli 2018 — So, 19. August 2018

© Jakob Hoff

© Jakob Hoff

Die Wassermusik nimmt 2018 den Brexit zum Anlass, um der außergewöhnlichen musikalischen Kreativität zu huldigen, die das Vereinigte Königreich neben den USA zur weltweit führenden Pop-Nation gemacht hat: was Musik – aber auch Denken, Mode, Style und andere Konzepte angeht. Unter dem Titel Goodbye UK – and Thank You for the Music spürt das Festival der „Britishness“ der Popmusik nach und hinterfragt ihre Wirkweise.

Zentraler Teil des Programms sind nicht nur einige besonders britisch klingende Künstler*innen aus den vergangenen sechs Jahrzehnten Musikgeschichte, sondern vor allem nicht-britische Musiker*innen, die sich teils mehr, teils weniger dankbar vom Vereinigten Königreich verabschieden. Ein weiterer thematischer Strang betrifft die in Deutschland weitgehend unbekannte Geschichte der Einwanderung, die in das Großbritannien der Nachkriegszeit Scharen von Musiker*innen brachte, ohne die die britische Popmusik wohl nicht so klingen würde, wie wir sie lieben gelernt haben.

Dazu kommen wie immer Filme, Panel-Diskussionen und der Wassermarkt.

Die vergangenen zehn Ausgaben der Wassermusik beschäftigten sich mit Themen von Surf und Tiki (2008) über Wüsten (2011), Der neue Pazifik (2013) oder Mother India (2015) bis Die andere Karibik (2016) und feierte sich 2017 anlässlich seiner zehnten Ausgabe selbst: Unter dem Titel Wassermusik X wurde ein Best-of eingeladen – und Künstler*innen, die man schon immer holen wollte, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht kommen konnten.

2018 findet das von Detlef Diederichsen kuratierte Festival wieder auf der beliebten HKW-Dachterrasse statt, bei schlechtem Wetter in der Ausstellungshalle.

Festival
Konzerte, Filme, Diskurs

27.07.–18.08.