Schools of Tomorrow


Do, 04. Mai 2017 — Sa, 06. Mai 2017

Foto: Stephanie Pilick, Girls' Day 2016 im Rahmen der HKW-Ausstellung

Foto: Stephanie Pilick, Girls' Day 2016 im Rahmen der HKW-Ausstellung "Nervöse Systeme"

Schulreform jagt Schulreform – zur Erschöpfung aller Beteiligten. Das Bildungswesen soll fit gemacht werden für eine von Wirtschaftsinteressen getriebenen Zukunft, der sich aber die wenigsten entgegensehnen. Vor hundert Jahren hingegen versuchten Reformpädagog*innen weltweit, Möglichkeiten für ein neues Handeln und Denken zu schaffen. Mit dem Projekt "Schools of Tomorrow" geht das Haus der Kulturen der Welt 2017 - 2018 der Frage nach, wie Schulen heute zu Orten werden, in denen eine wünschenswerte Gesellschaft entsteht.
Welche neuen kritischen Ansätze werden international versucht, welche Experimente der Vergangenheit wirken heute fort? Wie lässt sich das Verhältnis zu digitalen Technologien neu bestimmen? Wie werden Schulen zu Laboren einer zukunftsfähigen Demokratie? Welche neuen Partnerschaften und Kooperationen sind notwendig? Und wie würden junge Menschen das Lernen organisieren?
Zum Projektauftakt kommen vom 4. bis 6. Mai 2017 internationale Bildungsexpert*innen, Schulpraktiker*innen, Lehrkräfte, Künstler*innen, Eltern und Schulabsolvent*innen auf einer Konferenz zusammen. Ihre Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine bundesweite Projektausschreibung für experimentelle Vorhaben im schulischen und außerschulischen Kontext. Auf einem Jugendkongress im März 2018 findet ein Testlauf für die Schule der Zukunft statt.

Kuratiert von Silvia Fehrmann
„Schools of Tomorrow“ findet im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart statt.

Anmeldung unter: