Bis Ende 2016 schließt das HKW und ist out and about – unterwegs mit Projekten in Berlin, Hamburg und München. | Mehr Infos...

Die Jury 2015

Die Jury wurde von einem unabhängigen Auswahlgremium nominiert. Diesem gehörten an: Adelheid Feilcke (Leiterin Kultur, Deutsche Welle), Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe-Instituts), Joachim Sartorius (Lyriker, Übersetzer und ehemaliger Intendant der Berliner Festspiele), Christina Weiss (Publizistin, Professorin, Vorsitzende des Vereins der Freunde der Nationalgalerie), Jan Szlovak (Vorstandsvorsitzender Stiftung Elementarteilchen).

Leila Chammaa | © Santiago Engelhardt

Leila Chammaa | © Santiago Engelhardt

Leila Chammaa
(Übersetzerin, Islamwissenschaftlerin)
Leila Chammaa, geb. 1965, studierte Islamwissenschaften, Arabistik und Politologie an der Freien Universität Berlin. Seit 1990 ist sie als Übersetzerin arabischer Prosa und Lyrik ins Deutsche und Beraterin und Gutachterin für Verlage und Institutionen im Bereich arabischer Literatur tätig. 2004 war sie Koordination und dramaturgische Organisation der literarischen Lesungen im arabischen Ehrengastprogramm auf der Frankfurter Buchmesse. 2002 gründete sie die Agentur „Alif“ zur Vermittlung arabischer Literatur im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist sie Dozentin für Arabisch im Auswärtigen Amt.

Michael Krüger | © Santiago Engelhardt

Michael Krüger | © Santiago Engelhardt

Michael Krüger
(Schriftsteller/Verleger)
Michael Krüger, geb. 1943 in Sachsen-Anhalt, wuchs in Berlin auf und lebt heute in München. Er war viele Jahre lang geschäftsführender Verleger des Carl Hanser Verlags in München, mehr als dreißig Jahre Herausgeber der Zeitschrift „Akzente“, der Buchreihe „Edition Akzente“ und der Reihe „Lyrik Kabinett“. Seit den siebziger Jahren veröffentlicht er Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte, für die er u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Mörike-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Prix Medicis étranger ausgezeichnet wurde. Zurzeit ist er Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und im Frühjahr 2015 Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin.

Marko Martin | © Santiago Engelhardt

Marko Martin | © Santiago Engelhardt

Marko Martin
(Schriftsteller/Publizist)
Marko Martin, geb. 1970, verließ im Mai 1989 aus politischen Gründen die DDR, Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft an der TU und FU in Berlin. Nach langjährigem Aufenthalt in Paris lebt Martin, sofern nicht auf Reportagereisen, wieder in Berlin. Publizistische Arbeiten vor allem in „Die Welt“, „Neue Zürcher Zeitung“, „Deutschlandradio“, „Jüdische Allgemeine“ und „Internationale Politik“. Jüngste literarische Veröffentlichungen (Auswahl): Die Essaybände „Kosmos Tel Aviv“ (2012) und „Treffpunkt '89“ (2014), dazu die in der „Anderen Bibliothek“ erschienenen Erzählbände „Schlafende Hunde“ (2009) und „Die Nacht von San Salvador“ (2013) sowie das literarische Tagebuch "Madiba Days. Eine südafrikanische Reise" (2015). Für 2016 erhielt Marko Martin  das Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Breslau/Wroclaw.

Sabine Peschel | © Santiago Engelhardt

Sabine Peschel | © Santiago Engelhardt

Sabine Peschel
(Sinologin/Redakteurin)
Sabine Peschel, geb. 1955, studierte Sinologie und Germanistik in Tübingen. Sie lebte in Taibei, als Universitätslektorin in Niigata/Japan sowie 15 Jahre lang als freischaffende Projektorganisatorin und Übersetzerin in Berlin. In dieser Zeit publizierte sie zu China, begann am Rundfunk zu arbeiten und stellte zahlreiche chinesische Schriftsteller erstmals in Deutschland vor. 1999 wechselte Sabine Peschel zur Deutschen Welle nach Köln/Bonn. Sie ist Online-Redakteurin mit Schwerpunkt Literatur für dw.com/kultur.

Jörg Plath | © Santiago Engelhardt

Jörg Plath | © Santiago Engelhardt

Jörg Plath
(Literaturkritiker/ Kulturjournalist)
Jörg Plath, geb. 1960, studierte nach einer Ausbildung zum Buchhändler Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Geschichte und Politik in Freiburg, Wien und Berlin. 1993 promovierte er über Franz Hessel, war freier Lektor, Ghostwriter, Literaturredakteur und arbeitet als Kritiker für überregionale Medien wie die „Neue Zürcher Zeitung“

Iris Radisch | © Santiago Engelhardt

Iris Radisch | © Santiago Engelhardt

Iris Radisch
(Literaturkritikerin, Journalistin)
Iris Radisch, geb. 1959, deutsche Literaturjournalistin und -kritikerin, Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Tübingen und Frankfurt am Main. Seit 1990 war sie Literaturredakteurin der „Zeit“, dessen Feuilleton sie heute leitet. Neben Gastprofessuren in St. Louis, USA und Göttingen übernahm sie Moderationen zahlreicher Literatursendungen u.a. „Bücher, Bücher“ (HR) und „Literaturclub“ (3sat/ SF1), Bekanntheit erlangte sie als Teilnehmerin der Sendung „Das literarische Quartett“ (2000-2001). Von 1995 bis 2000 war sie Jurymitglied des Ingeborg-Bachmann-Preises; von 2003 bis 2007 gehörte sie der dortigen Jury als Vorsitzende an. 2008 wurde sie von der Gesellschaft für deutsche Sprache mit dem Medienpreis für Sprachkultur in der Sparte „Presse“ ausgezeichnet. 2009 ernannte die französische Kulturministerin Christine Albanel Radisch zum „Chevalier des Arts et des Lettres“. 2013 erschien ihre Biographie „Camus – Das Ideal der Einfachheit“.

Sabine Scholl | © Santiago Engelhardt

Sabine Scholl | © Santiago Engelhardt

Sabine Scholl
(Schriftstellerin/Essayistin)
Sabine Scholl, geb. 1959, studierte Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaft in Wien, promovierte zu Unica Zürn. 1988 -1990 Lektorin an der Universität Aveiro/Portugal. 1992 Debüt mit „Fette Rosen“. Sie lehrte an Universitäten in Chicago, New York und Nagoya, konzipierte den Lehrgang Sprachkunst in Wien, war dort von 2009-2012 Professorin. Derzeit unterrichtet sie am Literaturinstitut Leipzig sowie an der UdK Berlin, ist Leiterin der ERAschreibkurse Berlin. Sie veröffentlichte Romane, Essays, Hörspiele, Texte über Kunst. Daneben publiziert sie zur Kultur des portugiesischsprachigen, US- und lateinamerikanischen, japanischen sowie osteuropäischen Raums. Sabine Scholl nahm 1996 als Jurorin am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Zuletzt erschienen 2015  „Nicht ganz dicht: Zu örtlichen Verschiebungen und Post-Literaturen”, sowie 2016 der Roman "Die Füchsin spricht". Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und im Literarischen Beirat von Fiktion e.V.