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Das Anthropozän-Projekt. Ein Bericht


Do, 16. Oktober 2014 — Mo, 08. Dezember 2014

Anthropocene Observatory: Armin Linke | »Whirlwind«, Pantelleria, Italy, 2007 | © Armin Linke

Anthropocene Observatory: Armin Linke | »Whirlwind«, Pantelleria, Italy, 2007 | © Armin Linke

Mit den herkömmlichen Methoden des Erkenntnisgewinns – den Naturwissenschaften einerseits und den Geisteswissenschaften andererseits – ist die Menschheit an eine Grenze gestoßen. Die untrennbare Verkettung von industriellem Stoffwechsel, Klimawandel, Verstädterung, Bodenerosion und Artensterben, aber auch ein neues gesellschaftliches (Selbst-) Bewusstsein, haben gezeigt: Die rasante Neuformation von Ursache und Wirkung, Mittel und Zweck, Quantität und Qualität erfordert eine neue Erschließung von Welt, die nicht auf postmoderne Diskurse, sondern materielle Zusammenhänge und Prozesse abzielt – von Plastik, das sich zu künstlichen Inseln in den Ozeanen anhäuft, bis zur Partikularität eines Staubkorns auf dem Weg von der Sahara in den brasilianischen Regenwald. Ein neues Staunen über das Wunder Erde ist gefragt: Was können wir tun, wie können wir wissen – und inwiefern hängt beides zusammen? Mit welchen Mitteln, Methoden und Sinnen können wir der von uns selbst geschaffenen Welt begegnen?

In EIN BERICHT, dem groß angelegten Abschlussprogramm des Anthropozän-Projekts, spürt das HKW genau diesen Fragen nach. Mehr...

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